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10 Rinder in Friedersried nach Stallbrand eingeschläfert: PETA stellt Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Regensburg

 
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Organisation kritisiert unzureichende Vorschriften im Brandschutz

Stand November 2014
Friedersried / Regensburg / Stuttgart, 25. November 2014 – Kein Entkommen: Bei einem Brand in einem Stall in Friedersried im Landkreis Cham wurden am vergangenen Donnerstag 10 Rinder so schwer verletzt, dass sie eingeschläfert werden mussten – sie konnten nach Ausbruch des Feuers nicht rechtzeitig evakuiert werden, da der Platz am Hof nicht für alle 200 Tiere ausreichte. PETA Deutschland e.V. hat nun bei der Staatsanwaltschaft Regensburg Strafanzeige gegen den Betreiber der Stallanlage gestellt. Der Vorwurf: Durch unzureichende Brandschutzmaßnahmen wurde bewusst in Kauf genommen, dass bei einem Feuer nicht alle Tiere in Sicherheit gebracht werden können.
 
„Jedes Tier, das bei einem Brand im Stall unter Schmerzen verbrennt, erstickt oder so schwere Verletzungen erleidet, dass es eingeschläfert werden muss, ist ein grob fahrlässig getötetes Tier“, so Lisa Wittmann, Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie bei PETA Deutschland e.V. „Der Brandschutz wird bei vielen Tierställen nicht ernst genommen. Außerdem: Wenn viele Tiere in einem Stall eingesperrt sind, ist es schlicht unmöglich, Soforthilfe zu leisten – dieses Risiko wird billigend in Kauf genommen.“
 
Für die Ernährungsindustrie sind Tiere ein reines Produktionsgut. Sterben Tiere bei einem Stallbrand, wird allein der entstandene Sachschaden berechnet. In der Tierhalteindustrie bedeutet jedoch nicht nur ein Brandfall Leid und Tod. Egal ob Rind, Schwein oder Geflügel, egal ob konventionelle oder ökologische Haltung: Tiere als leidensfähige Lebewesen werden anhand ihrer Leistung und ihres Nutzens für den Menschen beurteilt. Für Fleisch, Milch und Eier werden sie ausgebeutet und getötet, obwohl sie ihr natürliches Lebensalter nicht annähernd erreicht haben. Im Schlachthaus ist das Leiden noch nicht beendet: Kopfüber an einem Bein aufgehängt wird ihnen die Kehle durchtrennt, Millionen Tiere sind dabei nicht ausreichend betäubt.

Menschen, die Tierleid verhindern möchten, sollten kein Geld für tierische Produkte ausgeben. Mit PETAs kostenlosem Veganstart-Programm gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. Veganer führen nicht nur ein gesünderes Leben, sondern jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder auf Fischerbooten.
 

Weitere Informationen:
PETA.de/Lifestyle
PETA.de/Themen/Ernährung
Veganstart.de
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 - 860 591 529, JanaF@peta.de