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140 Fische mit Lebendködern gefangen: PETA erstattet Strafanzeige gegen zwei Wettangler aus Oranienburg

Stand November 2012
Oranienburg / Gerlingen, 27. November 2012 – Zwei Angler aus Oranienburg haben 140 Fische in sieben Stunden mit lebenden Maden geangelt und die toten Tiere anschließend Förstern für eine Treibjagd überlassen. Da Angeln mit Lebendködern sowie „Wettbewerbsangeln“ gegen das Tierschutzgesetz verstoßen, hat die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nun Strafanzeige gegen die beiden Männer erstattet. PETA weist darauf hin, dass Fische, wie auch Menschen, Schmerzen und Ängste empfinden.

„Beim Angeln werden Fische in eine Falle gelockt, ein Haken durchbohrt ihre empfindlichen Lippen und sie werden mit ihrem ganzen Gewicht am Haken hängend hochgezogen, sodass sie keine Luft mehr bekommen“, so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin bei PETA. „Entweder sie ersticken langsam und qualvoll oder man schneidet sie bei vollem Bewusstsein auf und reißt ihnen die Organe heraus.“

Studien der Universität Edinburgh in Großbritannien belegen, dass auch Fische Schmerzrezeptoren besitzen. Werden sie an ihren Lippen verletzt, reiben sie die verwundete Stelle am Boden und versuchen auf diese Weise, ihre Schmerzen zu lindern. Auch zwei neue Gutachten der Eidgenössischen Ethikkommission für Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH) bestätigen diese Ergebnisse.

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Weitere Informationen:
Fischen-tut-weh.de
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Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de