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2 Schlangen in Dessau-Roßlau ausgesetzt und ertrunken – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
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Stand Juni 2017
Dessau-Roßlau / Stuttgart, 16. Juni 2017 – Suche nach Tierquälern: Einem Medienbericht zufolge fanden Passanten am Mittwoch zwei tote Kornnattern in einer mit Löchern versehenen Plastikkiste in der Mulde. Die ertrunkenen Tiere wurden nur etwa 50 Meter vom örtlichen Tierheim entfernt gefunden. Das Tierheim sucht nach Zeugen, die möglicherweise eine Person beobachtet haben, die eine in einen gelben Müllsack verpackte Plastikkiste mit einem grünen Deckel bei sich hatten. Hinweise nimmt das Tierheim per E-Mail unter Tierheim.Dessau@gmx.de entgegen. Um die Suche nach dem Täter zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA jetzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Überführung des Tierquälers führen. Zeugen können sich telefonisch unter 0711 860591-529 oder per E-Mail bei PETA melden – auch anonym.
 
„Wir hoffen, dass diese brutale Tat in Dessau-Roßlau aufgeklärt und der oder die Täter überführt werden können“, so Dörte Röhl, Tierärztin und Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA. „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.“
 
Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“
 
Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.
PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Staatsanwalt
PETA.de/Whistleblower

Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 711 860591-529, JanaF@peta.de