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Warum Ingrid Newkirk zu den einflussreichsten Personen im Ernährungsbereich gehört

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Stand Februar 2017
PETA Deutschlands erste Vorsitzende Ingrid Newkirk wurde von der Website The Daily Meal erneut zu einer der 50 einflussreichsten Personen im Ernährungsbereich gekürt. Nach wie vor hat ihre Arbeit großen Einfluss auf die Entscheidungen von Millionen von Menschen und sie überzeugt immer wieder Unternehmen davon, vegane Optionen anzubieten. Vegane Lebensmittel überschwemmen gerade nahezu alle Supermärkte und der Absatzmarkt für veganes „Fleisch“ soll im Jahr 2020 bei 5,2 Milliarden Dollar liegen.

Unter Ingrids Führung wurde PETA zum größten Fürsprecher der veganen Ernährung weltweit. Unsere Organisation konnte bahnbrechende Erfolge für Hühner, Kühe, Schweine, Puten und unzählige andere Tiere erzielen, die in der Lebensmittelindustrie leiden. PETAs Augenzeugen-Ermittlungen decken wieder und wieder schrecklichen Tiermissbrauch in der landwirtschaftlichen Tierhaltung und in Schlachthäusern auf. Daraufhin überdenken viele Menschen ihre Ernährungsweise. Kein Wunder, dass 2016 zum #TheYearOfVegan ernannt wurde.

Im vergangenen Jahr konnte PETA USA Tierquälerei bei Culver Duck Farms, Inc. aufdecken. In diesem zweitgrößten Schlachthof für Enten in den USA wurden Vögel getreten, herumgeworfen und gegen Wände geschmettert. PETA USA hat außerdem verstörende Aufnahmen aus einem riesigen Brutbetrieb veröffentlicht, der von Sanderson Farms, Inc. betrieben wird. Das Unternehmen beliefert u.a. Kroger, Sysco, Arby’s und Chili’s mit Hühnerfleisch. Im Mai musste der Bundesstaat Idaho fast 250.000 Dollar Anwaltskosten an PETA zahlen: Ein Gericht hatte zuvor festgestellt, dass ein staatliches Gesetz gegen den ersten und den 14. Verfassungszusatz der USA verstieß. Das Gesetz verbot Videoaufnahmen aus Landwirtschaftsbetrieben und Schlachthäusern.

Sie können versuchen, was sie wollen – die Fleisch-, Eier- und Milchindustrien haben es bisher weder geschafft, PETA ruhigzustellen, noch, die eigenen Tierqualpraktiken vor der Öffentlichkeit zu verbergen. PR News zufolge hat keine andere Interessengruppe in den sozialen Medien so viel Zuspruch wie PETA – und diese Einschätzung umfasst auch Organisationen, die sich nicht im Tierschutz bzw. Tierrecht engagieren. PETAs Inhalte werden häufiger gelikt, geteilt oder kommentiert als die jeder anderen Interessengruppe.

Facebook-Einträge zu veganen Themen wurden im Jahr 2016 ganze 2 Milliarden Mal aufgerufen und PETA USAs Videos rund um den Veganismus insgesamt 250 Millionen Mal angesehen. Das Online-Video „Tofucken“ wurde über 25,5 Millionen Mal angeschaut, das Video „Chicken in Reverse” über 15 Millionen Mal.
Und auch so haben Ingrid und PETA im Jahr 2016 für die Tiere in der Lebensmittelproduktion gekämpft:
  • Mehr und mehr Restaurants boten nach Gesprächen mit PETA vegane Optionen an. Der Olive Garden z.B. veganisierte seine Marinara-Soße und die Minestrone.
  • Richmond International Raceway, Ausrichter der NASCAR Sprint Cup Series und der  Xfinity Series führte nach mehrfacher Kommunikation mit PETA einen veganen Thai-Nudelsalat mit Tofu ein.
  • Die Burger-Kette BGR entfernte Poster mit „glücklichen Kühen“ aus ihren Restaurants. Wir hatten darauf hingewiesen, dass Kühe, die ihres Fleisches wegen getötet werden, wohl kaum „glücklich“ sein könnten.
  • Ben & Jerry’s führte nach jahrelangem Kontakt zu PETA USA endlich vier vegane Eissorten ein.
  • Coffee Bean & Tea Leaf entwickelte auf unsere Anfrage hin eine Reihe veganer Snacks und bietet die meisten seiner Bagels mittlerweile ohne Honig an.
  • PETA USA überzeugte Dunkin’ Donut davon, in allen Läden Mandeldrink anzubieten, und brachte Dippin’ Dots dazu, mehr vegane Optionen auf die Karte zu setzen. Mittlerweile sind mindestens 11 Produkte vegan, z.B. der zweitplatzierte Bestseller Rainbow Ice.
  • Hyatt versicherte uns, in allen Restaurants und in allen Grab-N-Go-Märkten stets Pflanzendrinks und andere vegane Optionen vorrätig zu haben.
  • Wir werden auch weiterhin auf Unternehmen einwirken, ihre internen Vorgaben dahingehend zu verändern, dass verstärkt mit Kühen gearbeitet wird, die von Natur aus keine Hörner haben oder entsprechend hornlos gezüchtet wurden. So bleibt es den Tieren erspart, dass ihnen das empfindliche Horngewebe aus dem Kopf gebrannt oder gemeißelt wird. Dean Foods – einer der größten Milchverarbeitungsbetriebe in den USA mit über 50 Marken unterschiedlicher Milchprodukte – hat bereits zugestimmt. Ebenso die in den USA bekannte Joghurtmarke Chobani sowie ALDI – mit über 1.500 Ladengeschäften in 33 Bundesstaaten – und Mondelēz International, dessen Marken Cadbury-Schokolade, Nabisco und Oreos umfassen.

The Daily Meal lobt PETAs Arbeit außerdem mit folgenden Worten:
„Der stimmgewaltige Kopf dieser immer bekannter werdenden Organisation, Newkirk, hat ihr Unternehmen auch 2016 durch ein erfolgreiches Jahr geführt. Sie überzeugten die National Institutes of Health, Affenbabys und ihre Mütter nicht mehr im Rahmen entsprechender Versuche zu trennen; sie zwangen SeaWorld, die Orca-Zucht aufzugeben, und sie enthüllten die Schlachtindustrie für Strauße – um nur einige Errungenschaften zu nennen. Der Jahrhundert alte Zirkus Ringling Bros. and Barnum & Bailey nennt PETAs Engagement gegen das Elefantentraining im Zirkus als einen Grund für die Entscheidung, diesen Frühling den Betrieb einzustellen.“

Ihr könnt natürlich unbesorgt sein: Ingrid und PETA werden auch weiterhin Firmen unter Druck setzen und Menschen informieren. Und zwar so lange, bis kein einziges Tier mehr für die Lebensmittelproduktion leiden muss. Immer mehr Menschen leben vegan, auch dank unserer tollen Unterstützer/-innen, die PETAs Kampagnen in die Welt hinaustragen. Wenn auch ihr Tieren helfen und euch für eine vegane Lebensweise stark machen möchtet, tretet PETAs Aktionsnetzwerk bei. So kann auch 2017 zu einem erfolgreichen Jahr für die Tiere werden.