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Isabella Lauer - Tierfreundlicher Kart-Star

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Stand Januar 2012
Isabella Lauer ist 14 Jahre jung und bereits eine sehr erfolgreiche Kartfahrerin. Nächstes Jahr wird sie in eine der führenden europäischen Formelnachwuchsrennserien einsteigen. Was Kartfahren mit Tierschutz zu tun hat? Isabella kümmert sich nicht nur um ihre Karriere, sondern auch um das Wohl der Tiere.

 

Isabella Lauer - Tierfreundin & Kart-Rennfahrerin
Warum engagierst du dich wie Adrian Sutil und Vitantonio Liuzzi besonders gegen Stopfleber (Foie gras)?
Für jeden Rennfahrer, den ganzen Fans sowie auch für mich sind die Formel 1-Rennen das Spektakel des Jahres, jeder will dabei sein, das „who is who“ tummelt sich vor Ort. Doch leider wird bei vielen Formel 1-Teams Gänse- oder Entenstopfleber im Catering verwendet. Als ich zum ersten Mal Bilder und Videos von Vögeln sah, die gezielt in diesen Mastfarmen gehalten werden, war ich entsetzt. Daher war es mir ein großes Anliegen, mich für diese Tiere einzusetzen!

Liegen dir noch andere Tierrechtsthemen am Herzen?
Tierquälerei im Schlachthof von Schweinen und Rindern. Die Tötung der Tiere in Räumen vorzunehmen, in denen sich andere Tiere in der Todes-Warteschleife befinden. Hier müssen die Tiere nicht nur die Tötung ihrer eigenen Artgenossen hören, riechen, schmecken und mit ansehen, sondern auch die anderer Tiergattungen.
Was noch ein großes Thema für mich ist, ist die Robbenjagd bzw. das abschlachten von Babyrobben. Jahr für Jahr werden tausende Robben getötet. Baby-Robben, die gerade mal ein paar Wochen alt sind, werden von Robbenschlächtern die Schädel eingeschlagen. Manche werden ihres Pelzes wegen auch erschossen. Das Leid und die Qual, die diese Tiere ertragen müssen, ist unvorstellbar.

Gab es einen Auslöser in deinem Leben, dich für Tiere stark zu machen?
Durch Zufall bin ich auf die Internetseite von PETA gestoßen, und habe mir die Aktionen mit Faszination und Respekt angeschaut. Seitdem gehe ich mit einem anderen Blick durchs Leben. Denn ich habe selbst Haustiere, zwei Katzen und einen Hund. Die Vorstellung, dass Menschen Tiere quälen ist so absurd, dass es mir kalt den Rücken runter läuft.

Wie sieht dein Alltag als Rennfahrerin aus?
Also einen richtigen Alltag gibt es eigentlich gar nicht mehr, mein Tag sieht immer anders aus, je nachdem, was gerade ansteht. Wenn ich zum Beispiel auf eine Testwoche gehe, reise ich an die jeweilige Rennstrecke und fahre den ganzen Tag. Was natürlich ein fester Bestandteil ist, ist Sport. Wie jeder Rennfahrer muss ich mich fit halten.

Wo kann man dich als nächstes sehen?
Ich habe dieses Jahr schon viele Testfahrten bzw. Wochen hinter- und noch vor mir auf Formel BMW und dem ADAC Formel Masters. Das heißt wir sind schon voll am Vorbereiten für die kommende Saison. Und Anfang 2011 werden wir uns auch für eine der beiden Rennserien entscheiden. Ansonsten wird man mich beim ADAC Masters Weekend am Eurospeedway Lausitz an der Rennstrecke antreffen und bei vielen weiteren Motorsport Veranstaltungen.

 

Isabella in Action.
Im Interview mit PETAKids.de erzählt Isabella noch von ihrem Werdegang:
Wann und mit was hast du angefangen zu fahren?
Ich habe 2007 mit dem Kartfahren angefangen. Meine Eltern und ich sind in den Sommerferien per Zufall an einer Kartbahn vorbei gefahren, da ich schon immer mal so ein kleines „Auto“ fahren wollte, haben wir Halt gemacht und ich habe ein paar Runden gedreht. Doch dabei ist es nicht lange geblieben, denn das Ganze hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich auf einmal jeden Tag dort war. Nun wurde alles sehr schnell professioneller, ich hatte mein eigenes Rennkart, bin Rennen gefahren. Und das bis heute.

Hast du Angst beim Fahren?
In diesem Sinne eigentlich keine Angst, eher Respekt vor dem Ganzen. Ich weiß, was passieren kann. Sobald ich aber im Auto sitze, denke ich überhaupt nicht mehr darüber nach.

Denkst du, dass es in jedem Alter möglich ist, sich für Tiere einzusetzen?
Ich glaube, dass jeder Mensch, egal wie alt er ist, sich für Tierschutz einsetzen kann. Und ich finde es klasse, wenn selbst die Kids schon etwas dazu beitragen.

Was möchtest du Kids noch mit auf den Weg geben?
Ich finde es sehr bemerkenswert, dass sich schon junge Kids mit solchen Themen wie Tierschutz auseinandersetzen. Ihr seid die Vorbilder der Zukunft!

 

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