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„Jallikattu“ – grausames Bullenrennen darf nicht wieder erlaubt werden

Bitte helfen Sie den Stieren in Indien

Stand Januar 2016
PETA India führt seit Langem Kampagnen gegen den Einsatz von Stieren zu Unterhaltungszwecken durch. Im Jahr 2014 entschied der Oberste Gerichtshof zugunsten von PETA India und dem Animal Welfare Board of India und bestätigte das Verbot des Jallikattu-Festivals sowie der Stierkämpfe und Bullenrennen. Nun versucht das indische Ministerium für Umwelt, Forst und Klimawandel, Veranstaltungen wie das Jallikattu-Festival und Bullenrennen über eine Verordnung wieder zu erlauben. Aufgrund einer Reihe von Protesten, angeführt durch das Animal Welfare Board of India mit Unterstützung von PETA India und weiteren Organisationen, hat der Oberste Gerichtshof die Verordnung vorerst gestoppt. Da das Gericht derzeit über die Zulässigkeit der Verordnung berät, dürfen „Jallikattu“ und Bullenrennen derzeit nicht stattfinden. Solange das Ministerium für Umwelt, Forst und Klimawandel die Verordnung jedoch nicht zurückzieht, besteht weiterhin die Gefahr, dass derartige Veranstaltungen künftig wieder stattfinden dürfen.
© PETA India

Bitte helfen Sie uns, die Stiere in Indien zu schützen

Fordern Sie die indische Regierung auf, die Verordnung zurückzuziehen, die das grausame Jallikattu-Festival und Bullenrennen wieder erlauben soll. Ihre Stimme wird gesammelt und die Petition zu einem späteren Zeitpunkt bei den Entscheidungsträgern eingereicht.

Unterschriften-Aktion:

Keep Bulls Protected

Dear Respected Officials,

I have recently learned that via a 7 January 2016 notification in the Gazette of India, the Ministry of Environment, Forest and Climate Change is again trying to permit events like jallikattu and bull races.
 
PETA India has documented that during jallikattu, terrified bulls are often deliberately disoriented by being given substances like alcohol; having their tails twisted and bitten; being stabbed and jabbed by sickles, spears, knives or sticks; and being punched, jumped on and dragged to the ground. During races, bulls are often hit with nail-studded sticks. In bullfights, a round ends when one of the bulls manages to flee or is killed.
 
And as calculated from various media reports, there were approximately 1,100 human injuries and 17 deaths, including that of a child, from 2010 to 2014 as a result of jallikattu-type events.
 
Lifting the protection against cruelty to bulls would be a black mark on your nation, which has always been looked up to by people around the world for your cultural reverence for animals. Towns in Colombia, Ecuador, Venezuela, France and Portugal have declared themselves to be against bullfighting, and Catalonia, a region in Spain, has banned it. India will now be considered archaic because sensibilities around the world are changing in favour of animal protection.
 
I beseech you to protect bulls by withdrawing the Gazette notification permitting events like jallikattu and bull races.

Kind regards

Derzeitige Erfolgsstatistik

Unterschriften bisher: 8.830
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Hintergrund:
Videoaufnahmen zeigen, dass verängstigte Stiere beim „Jallikattu“ absichtlich getreten, geschlagen, zu Boden gedrückt und mit Messern verletzt werden. Die Teilnehmer drehen den Tieren den Schwanz um oder beißen hinein, um die Stiere aufzustacheln. Bei den Veranstaltungen sind bereits zahlreiche Menschen – auch Zuschauer – zu Tode gekommen oder ernsthaft verletzt worden, da die Stiere als Teil des „Spiels“ absichtlich in panische Angst versetzt werden. Während des Rennens werden die Tiere häufig mit nagelbesetzten Stöcken geschlagen und so über die Grenzen ihrer Belastbarkeit getrieben. Bei den Stierkämpfen endet eine Runde erst, wenn es einem der Stiere gelingt, zu fliehen – oder wenn einer von ihnen getötet wird.
 
Übersetzung des Mustertextes:
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
durch die Bekanntmachung der Gazette of India vom 7. Januar 2016 habe ich erfahren, dass das Ministerium für Umwelt, Forst und Klimawandel versucht, Veranstaltungen wie das Jallikattu sowie Bullenrennen wieder zu gestatten.
 
PETA India konnte in der Vergangenheit bereits dokumentieren, dass beim Jallikattu völlig verängstigte Stiere oft absichtlich bis zur Orientierungslosigkeit verwirrt werden, indem man ihnen Substanzen wie Alkohol verabreicht. Außerdem drehen die Teilnehmer den Tieren den Schwanz um oder beißen sogar hinein, stechen mit Sicheln, Speeren, Messern oder Stöcken auf sie ein, schlagen sie, springen auf sie und schleudern sie zu Boden. Während der Rennen selbst werden die Stiere häufig mit nagelbesetzten Stöcken geschlagen. Im Stierkampf endet eine Runde erst, wenn ein Stier fliehen konnte oder getötet wurde.
Aus diversen Medienberichten geht hervor, dass es zwischen 2010 und 2014 bei Veranstaltungen wie dem Jallikattu ca. 1.100 Unfälle und 17 Todesfälle gab, die Menschen betrafen. In einem Fall war das Opfer sogar ein Kind.
 
Den Schutz der Stiere aufzuheben, würde dem Ruf Ihres Landes erheblich schaden – einem Land, zu dem Menschen weltweit stets aufgrund seiner Ehrfurcht gegenüber Tieren aufgesehen haben. Städte in Kolumbien, Ecuador, Venezuela, Frankreich und Portugal haben sich bereits gegen den Stierkampf ausgesprochen. Katalonien – eine Region in Spanien – hat ihn sogar komplett verboten. Nun, da sich der Blick der Weltöffentlichkeit in Bezug auf den Tierschutz ändert, wird Indien als archaisch betrachtet werden.
 
Ich appelliere deshalb an Sie, die Stiere zu schützen. Ziehen Sie die Verordnung zurück, nach der Veranstaltungen wie das Jallikattu oder Bullenrennen wieder gestattet wären.