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Die Tierretter von PETA USA und die Tiere, denen sie helfen

Hintergrundinformationen zu der wichtigen Arbeit von dem Tierheim von PETA USA

Stand Februar 2014
Jedes Jahr veröffentlicht PETA USA einen Bericht darüber, wie viele Tiere im Tierheim der Organisation aufgenommen wurden und wie es mit ihnen weiterging. Viele werden zu PETA USA gebracht, um eingeschläfert zu werden, weil sie alt, verwildert, krank oder aggressiv sind; weil sie leiden oder bereits im Sterben liegen oder aus anderen Gründen nicht vermittelt werden können. Doch diese Tiere machen nur einen kleinen Teil der Aufgaben aus, die die Tierretter von PETA USA in den ärmeren Gegenden im Südostens von Virginia und Nordostens von North Carolina, also Nahe des Hauptsitzes von PETA USA, betreuen. Tag und Nacht, in allen Wetterlagen, auch während Wirbelstürmen und an eiskalten Wintertagen, kümmern sich die Mitarbeiter im Außendienst um Anfragen von Menschen aus diesen Gegenden, weil es dort sonst niemanden gibt, der es tut.


Was tut PETA für die Tiere

 

PETA USA möchte mit gutem Beispiel vorangehen und bietet kostenlose Behandlungsmöglichkeiten für Tiere an, wo es sonst keine Möglichkeiten gibt. Die Mitarbeiter zeigen vielen einsamen, vernachlässigten und vergessenen Tieren die Aufmerksamkeit, den Respekt und die nötige Beachtung, die die meisten von ihnen niemals erfahren durften.

Kelly Kercheval, Mitarbeiterin im Außendienst bei PETA USA berichtet: „Ich sehe Hunde, die in der heißen Sommersonne ohne einen Schattenplatz angekettet sind, die ihr ganzes Leben inmitten ihres eigenen Drecks eingesperrt sind, die angeschrien oder schlichtweg vergessen werden. Wir tun alles, um ihre Situation zu verbessern, versuchen die Menschen zu überzeugen, ihre Tiere mit ins Haus zu nehmen und zeigen ihnen, wie sie sich um ihre Tiere kümmern müssen. Und wir schläfern die Tiere ein, denen es schon zu schlecht geht und die nicht mehr vermittelt werden können.“

Die meisten Hunde, um die sich die Mitarbeiter von PETA USA kümmern, sind Pit Bulls. Viele verbringen ihr ganzes Leben an einer schweren Kette und müssen zusehen, wie das Leben an ihnen vorüberzieht — ohne Liebe, Fürsorge, Auslauf. In vielen Fällen werden nicht einmal ihre grundlegenden Bedürfnisse erfüllt, wie Nahrung oder Wasser, Unterschlupf oder tierärztliche Versorgung. Die Mitarbeiter von PETA USA tun alles in ihrer Macht stehende, um das Leben dieser Hunde zu verbessern. Sie bringen Hunden, die keinerlei Unterschlupf haben, kostenlose, stabile, maßgefertigte Hundehütten und Stroh und ersetzen schwere Ketten durch leichte Leinen und enge, provisorische Halsbänder durch bequeme.
2013 hat PETA USA 5.000 vernachlässigten Hunden in 55 Städten geholfen.

peta community animal project

PETA USA besucht diese Hunde regelmäßig, um ihre Gesundheit und ihre Lebensbedingungen zu überprüfen. Die Mitarbeiter behandeln Befall durch Fliegen, tragen im Sommer Salbe gegen den Fliegenbefall auf, bringen den Hunden Wassereimer, rasieren ihr verfilztes Fell, füttern sie, geben ihnen Spielzeug und Zuneigung. Im Jahr 2013 hat PETA USA über 350 Hundehütten und über 1.000 Strohballen zum Auslegen der Hütten an vernachlässigte Hunde ausgeliefert. Seit seinen Anfängen wurden im Rahmen des Programms fast 6.000 Hundehütten ausgegeben.

PETA USA setzt sich zudem in den Bezirken vor Ort für ein Verbot des dauerhaften Ankettens von Hunden ein. Dank dieser Bemühungen haben in den letzten Jahren fast alle Städte in den Zuständigkeitsbereichen von PETA USA Verfügungen zu dieser grausamen Praktik erlassen; derzeit arbeitet PETA USA mit einigen Bezirken im Nordosten North Carolinas an ähnlichen Vorgängen. Für viele dieser sogenannten Kettenhunde konnte PETA USA ein schönes neues Zuhause finden. In zahlreichen anderen Fällen war der Körper und Geist dieser Hunde jedoch nach Jahren der „Einzelhaft“ so gebrochen, dass jede Sozialisierung unmöglich war und die Tiere einfach zu aggressiv oder anderweitig ungeeignet für eine weitere Vermittlung waren. Alle Hunde, die noch eine Chance auf Vermittlung haben, werden direkt von PETA USA vermittelt oder an Tierheime weitergegeben, die gute Vermittlungszahlen aufweisen und keine Tiere abweisen, wie es oft bei den sogenannten „No Kill“-Tierheimen der Fall ist.

 

Ein schmerzloser Weg aus einem Leben voller Schmerz

 

Im Jahr 2013 schläferte PETA USA 1.805 verwilderte, kranke, leidende, sterbende, aggressive und anderweitig nicht vermittelbare Tiere ein. Mehr als 400 der Tiere, die euthanasiert wurden, wurden von ihren fürsorglichen aber mittellosen Haltern zu PETA USA gebracht, damit die Mitarbeiter ihre Tiere erlösten, weil sie alt, krank oder verletzt waren. PETA USA bietet diese Möglichkeit kostenlos an, im Gegensatz zu den meisten anderen Tierheimen.

Viele Hunde und Katzen landen bei PETA USA, nachdem sie von sogenannten “No Kill”-Tierheimen als nicht vermittelbar abgewiesen wurden. PETA USA übernimmt hier die Verantwortung, die andere nicht tragen wollen um in Statistiken über alle eingeschläferten Tiere gut dazustehen.

In der Slideshow sehen Sie Tiere, die PETA USA im Jahr 2013 einschläfern mussten:

peta community animal project euthanasia

Was steckt hinter den Zahlen des Berichts?

 

PETA USA konnte im Jahr 2013 hunderttausende Tiere durch das Tierrettungsprogramm und die Vorbeugung von Tierleid retten! Im Jahr 2013 kastrierte PETA USA in mobilen Kastrationskliniken 11.229 Hunde und Katzen, darunter 887 Pit Bulls und 890 verwilderte Katzen. So wird unermessliches Tierleid vermieden, das entsteht, wenn immer mehr Tiere in eine Welt geboren werden, in der es schon unzählige heimatlose Tiere gibt.

Über 500 Hunde und Katzen wurden kostenlos zu den Kliniken von PETA USA transportiert und wieder nach Hause gebracht, wenn ihre Halter keine Transportmöglichkeit hatten. Durch den Einsatz von PETA USA konnten über 1.500 mittellose Familien ihre Tiere behalten, da PETA USA ihnen kostenlose medizinische Versorgung bereitstellte. Unter anderem behandelten die Tierretter prolabierte Organe, entfernten Tumore und aufgeplatzte Geschwülste, entfernten verletzte Augen, amputierten Beine, legten Drainagen bei Hämatomen und behandelten Entzündungen an Ohren, der Haut und in den oberen Atemwegen.

PETA USA hat über 2.300 Menschen beraten und ihnen dabei geholfen, ihre Tiere behalten zu können, indem ihnen gezeigt wurde, wie sie mit Verhaltensauffälligkeiten, Problemen mit der Stubenreinheit und anderem umgehen können.

329 vermittelbare Tiere wurden in Tierheime mit guten Vermittlungsraten gebracht und viele weitere an diese Stellen verwiesen; so kann sich PETA USA auf die Arbeit mit den Tieren konzentrieren, die niemand mehr möchte. Außerdem konnte PETA USA im Jahr 2013 66 Hunde, Katzen und Kaninchen an wundervolle neue Plätze vermitteln. Dort werden sie den Rest ihres Lebens verbringen können, denn PETA USA gibt die Tiere nicht einfach an jeden heraus, sondern überprüft alle potenziellen Halter und verknüpft die Vermittlung an bestimmte Bedingungen.

Emily Allen, PETA Associate Director erklärt: „Heimatlose Tiere werden eingeschläfert, weil es noch immer Menschen gibt, die Tiere kaufen statt sie aus dem Tierheim zu holen und die mit Tieren züchten statt ihre Tiere kastrieren zu lassen. Diese einfachen Entscheidungen können unzähligen Tieren schaden oder eben helfen.“

 

Was Sie tun können

Bitte tragen auch Sie dazu bei, dass es nicht immer mehr Tiere in Tierheimen oder ohne Heimat gibt:

 

  • Nehmen Sie ein Tier aus dem Tierheim auf statt ein Tier zu kaufen.
  • Lassen Sie Ihr Tier kastrieren und unterstützen Sie unsere Forderung nach einem Heimtierschutzgesetz.
  • Helfen Sie in Ihrem örtlichen Tierheim aus
  • Wenn Sie sehen, dass ein Tier missbraucht wird, versuchen Sie selbst zu helfen oder informieren Sie das zuständige Veterinäramt oder den Tierschutzverein vor Ort.

 

LINK: Mehr über das Tierheim von PETA USA.