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Vanessa Mai blutet für neue PETA-Kampagne: „Kein Sezieren an Universitäten!“

 
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Sängerin fordert tierfreie Lehre für Studierende

Stand August 2017
Vanessa Mai protestiert gemeinsam mit PETA gegen Tierleid an Universitäten und Schulen. Auf einem drastischen Fotomotiv ist zu sehen, wie die Sängerin mit einem Seziermesser aufgeschlitzt wird. „Ich sterb für dich“ – so der Titel des Motivs – gibt dem Hit der Tierfreundin mit demselben Namen eine düstere Wendung: Mai und PETA machen damit auf die mehr als 55.000 Tiere aufmerksam, die jährlich an deutschen Universitäten für Sezierkurse getötet  werden. Darunter sind Kaninchen, Hühner, Katzen und Ziegen. Aber auch Stabheuschrecken, Frösche, Rinder, Schweine und Pferde müssen für Übungen für Studierende herhalten. Die Künstlerin und PETA appellieren an die Hochschulen, Tierversuche und „Tierverbrauch“ endlich zu beenden. Moderne Forschungs- und Lehrmethoden vermitteln Wissen, ohne dass dafür Tiere missbraucht werden.
Vanessa Mai für PETA / © Marc Rehbeck
„Studien zeigen, dass eine Kombination aus modernen, tierfreien Lehrmitteln mit praktischen Übungen der beste Weg ist, junge Mediziner und Naturwissenschaftler gezielt auf ihren Beruf vorzubereiten“ so Vanessa Mai. „Es ist veraltet und tierquälerisch, dass noch immer Tiere in der Lehre wie Objekte behandelt werden. Es sind Lebewesen, die fühlen und leiden wie wir! Es ist Zeit, das zu beenden.“
 
Vanessa Mai ist erfolgreiche Sängerin, war Jury-Mitglied bei „Deutschland sucht den Superstar“ und tanzte sich bei „Let`s Dance“ in die Herzen der Zuschauer. Mai liebt Tiere und achtet im Alltag darauf, jede ihrer Entscheidungen so tierfreundlich wie möglich zu treffen. Dass Tiere im 21. Jahrhundert noch immer für die Lehre leiden müssen und getötet werden, obwohl es Alternativen gibt, ist ihr unverständlich.

An deutschen Hochschulen und Universitäten werden Jahr für Jahr Tausende von Tieren in der Lehre gequält und getötet. Oft werden Studierende durch die Studienordnungen gezwungen, Versuche an lebenden Tieren durchzuführen, obwohl die Ergebnisse längst bekannt sind und in jedem Lehrbuch stehen. Vor allem in den Studiengängen Biologie, Tiermedizin und Humanmedizin werden Tiere „verbraucht“, also für Übungen und Versuche benutzt. Aber auch in der Landschaftsökologie, Biochemie oder den Ernährungswissenschaften kann es vorkommen, dass Experimente an lebenden Tieren oder Sezierübungen durchgeführt werden.
Dabei gibt es bereits vielen tierfreie und pädagogisch sinnvollere Lehrmethoden: Der „TraumaMan“ etwa ist eine originalgetreue Nachbildung des menschlichen Körpers, an der Studierende anatomische und chirurgische Kenntnisse erlangen können. Daneben stehen Hochschulen eine Reihe von Computersimulationen und Lehrvideos zur Verfügung, anhand derer die Biologie von Menschen und Tieren studiert werden kann.

Was Sie tun können

Studierende in einigen Bundesländern haben die Möglichkeit, sich auf Antrag von Lehrveranstaltungen mit Tierverbrauch befreien zu lassen. Die Hochschulgesetze von Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Saarland beinhalten eine Tierschutzklausel, die solche eine Befreiungsmöglichkeit vorsieht. PETA bietet Studierenden Muster-Befreiungsanträge unter studieren-ohne-tierversuche.de an.
Quelle:
[1] Nick Jukes, „Why Replacement?“ Interniche Conference, Brussels, February 2001.