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Agrarminister Schmidt kritisiert Tierrechtsorganisationen – PETA: Politik legalisiert Tierqual

 
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Stand Juni 2017
Stuttgart, 26. Juni 2017 – Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung heimliche Filmaufnahmen aus Agrarbetrieben von Tierrechtsorganisationen kritisiert und auf die Einhaltung von Recht und Gesetz verwiesen. Lisa Wittmann, Agrarwissenschaftlerin und Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie bei PETA, wundern Schmidts Worte nicht: Der Minister habe sich in seiner kompletten Amtsperiode noch nie für den Schutz der Tiere in der Landwirtschaft eingesetzt:
 
"Christian Schmidt ist für seine Nähe zur Agrarindustrie bekannt und hat seine bisherige Funktion in keiner Weise genutzt, um die Lebensbedingungen der Tiere in den Ställen zu verbessern. Vielmehr behindert er jede Form der Verbesserung – die Leidtragenden sind die Millionen Hühner, Schweine und Rinder, die Tag für Tag wegen ihres Fleisches, ihrer Milch oder ihrer Eier unter tierquälerischen Bedingungen gehalten werden. Bei solchen Politikern ist es zwingend notwendig, die grausamen Zustände in den Anlagen an die Öffentlichkeit zu bringen und zusammen mit den Staatsanwaltschaften Konsequenzen für die Tierhalter zu fordern. Denn nur so kann die von der Politik legalisierte und systemimmanente Tierquälerei aufgedeckt und geahndet werden.
Schmidt und alle zukünftigen Bundeslandwirtschaftsminister sollten ihre Energie besser für den Tierschutz nutzen, anstatt die klaren Rechtsbrüche in der landwirtschaftlichen Tierhaltung zu decken."

Weitere Informationen:
PETA.de/Erfolge
Legalisierte-Tierqual.de
Veganstart.de

Kontakt:
Denis Schimmelpfennig, +49 (0)711 860591-528, DenisS@peta.de