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Aichtal-Aich: Schwer verletzte Katze gefunden – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
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Stand August 2017
Aichtal-Aich / Stuttgart, 4. August 2017 Suche nach Tierquäler: Einer Polizeimeldung zufolge fanden Passanten am Dienstagabend gegen 20:30 Uhr auf der Straße zur Rudolfshöhe in Aichtal-Aich eine schwarze Katze, der Unbekannte eine Schnur um den Hals gebunden und fest verknotet hatten. Die Schnur schnitt so tief ins Fleisch des Tieres ein, dass es lebensgefährlich verletzt war. Die Katze wurde tierärztlich notversorgt. Der Polizeiposten Neckartenzlingen ermittelt wegen des Verdachts der Tierquälerei und bittet unter der Telefonnummer 07127 32261 um Hinweise zu der Tat und zum Katzenhalter. Um den Tierquäler zu überführen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA jetzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise, die zu seiner Ergreifung führen, aus. Zeugen können sich ebenso telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail bei PETA melden – auch anonym. Möglicherweise waren mehrere Personen an der Tat beteiligt.
 
„Wir hoffen, dass diese Tierquälerei aufgeklärt und der oder die Täter überführt werden können“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.“

 

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“


Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

 
Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Staatsanwalt

PETA.de/Whistleblower

PETA50plus.de/Freigaenger-Katzen-in-Sicherheit

PETA.de/tierische-Mitbewohner-Katzen

Kontakt:
Denis Schimmelpfennig, +49 711 860591-528, DenisS@peta.de