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Aktion gegen Stopfleber: PETAs menschliche „Entenschar“ protestiert in Straßburg gegen das Tierqualprodukt auf Speisekarten von Restaurants des EU-Parlaments

 
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Gefiederte Unterstützer übergeben von über 44.000 Menschen unterzeichnete Petition

Stand Juli 2015
Straßburg / Stuttgart, 22. Juli 2015 – Am heutigen Mittwochvormittag überreichten fünf als menschliche „Entenschar“ verkleidete Unterstützer von PETA UK und PETA France in Straßburg eine Petition mit über 44.000 Unterschriften, in der das Europäische Parlament aufgefordert wird, in seinen Räumlichkeiten keine   Foie gras mehr anzubieten. Die Teilnehmer trugen dabei Anzüge, Entenmasken und Aktentaschen mit den Flaggen von Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und Belgien darauf.
 
„Mitfühlende Menschen auf der ganzen Welt sprechen sich gegen die Zwangsfütterung von Vögeln aus und dagegen, die Tiere für die Produktion von Stopfleber absichtlich krank zu machen. Doch das Parlament in Straßburg weigert sich ebenso wie andere Parlamentsgebäude, das tierquälerische Gericht endlich auszulisten“, so Mimi Bekhechi, Direktorin von PETA UK. „PETA appelliert an das Europäische Parlament, den Menschen seiner Mitgliedsstaaten Gehör zu schenken und Foie gras für immer aus den Parlamentsrestaurants zu verbannen.“
 
Das Straßburger Parlament ist eines von drei Gebäuden des EU-Parlaments, in denen noch immer Foie gras angeboten wird. Dieses Produkt wird durch die Zwangsfütterung von Enten und Gänsen erzeugt, wobei in Kauf genommen wird, dass die Tiere damit absichtlich krank gemacht werden. PETAs Motto lautet unter anderem: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie misshandeln. In der Petition fordert die Tierrechtsorganisation zusammen mit 36 Mitgliedern des Europäischen Parlaments den EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz auf, Stopfleber aufgrund der systemimmanenten Tierquälerei von den Speisekarten streichen zu lassen.
 
Zur Produktion von Stopfleber werden den Vögeln mehrmals am Tag Schläuche in den Hals gerammt und riesige Mengen Getreide und Fett in den Magen gepumpt. Die übergroße Leber drückt gegen die Lunge der Tiere, was das Atmen erschwert und die Vögel ständig hecheln lässt. Die tierquälerische Prozedur ist in Tschechien, Dänemark, Finnland, Deutschland, Italien, Norwegen, Polen, Großbritannien und anderen europäischen Ländern bereits verboten.


Weitere Informationen:
PETA.de/die-Qual-die-hinter-Leberpastete-steckt
PETA.de/Themen/Stopfleber
 
Kontakt:
Judith Stich, +49 (0)30 6832666-04, JudithS@peta.de