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An Baum strangulierter Hund in Schöffengrund-Schwalbach gefunden – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
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Stand Februar 2017
Schöffengrund-Schwalbach / Stuttgart, 7. Februar 2017 – Suche nach Tierquäler: Einer Polizeimeldung zufolge informierte ein Spaziergänger am Montag vergangener Woche die Wetzlarer Polizei über den Fund eines an einem Baum aufgehängten Hundes im Wald bei Schwalbach. Es handelt sich bei dem Tier um einen etwa zwei Jahre alten, dunkelgrauen Hüte- oder Schäferhundmischling. Ein bislang unbekannter Tierquäler befestigte offenbar die Leine des Hundes in circa zwei Metern Höhe und zog sie so stramm, dass sein Kopf dadurch zwangsläufig nach oben gestreckt wurde und er nur noch mit den Hinterbeinen und dem Gesäß den Boden berührte. Die Polizei geht davon aus, dass das Tier so einen qualvollen Tod gestorben ist. Auffällig ist, dass das rechte Hinterbein vor kurzem rasiert wurde und an dieser Stelle eine OP-Narbe zu erkennen ist. Die Leine besteht aus hell- und dunkelblau geflochtenem Nylon mit silberfarbenen Karabinern an den Enden und drei Metallringen zur Einstellung verschiedener Leinenlängen. Die Wetzlarer Polizei ermittelt wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und bittet unter der Telefonnummer 06441 91 80 um Zeugenhinweise. Um die Suche nach dem Täter zu unterstützen, setzt PETA jetzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die den Tierquäler überführen. Zeugen können sich telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail an die Tierrechtsorganisation wenden – auch anonym. Möglicherweise waren mehrere Personen an der Tierquälerei beteiligt.
 

„Bitte helfen Sie mit, diese brutale Tat aufzuklären“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Der Täter muss gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden. Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.“

 

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“


Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.
PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.
  
Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/TierischeMitbewohner
PETA.de/Staatsanwalt
PETA.de/Whistleblower

Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de