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Angler ohne „Beute“ – PETA pumpt Schlafmittel in den Schweriner See

 
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Stand April 2012
Schwerin / Gerlingen, 1. April 2012 – Anglern, die am Schweriner See auf Fischfang gehen, hat die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nun einen Strich durch die Rechnung gemacht und in den letzten Tagen große Mengen an Schlafmitteln in den See in Westmecklenburg gepumpt. Das Hypnotikum versetzt die Fische zügig in den Schlaf und verhindert dadurch, dass sie geangelt werden. Das Vorgehen ist Teil der PETA-Kampagne gegen das alljährliche Töten von Milliarden Fischen und soll künftig bundesweit Anwendung finden.

„Die Schlafmittel sind harmlos für die Fische, sorgen jedoch dafür, dass sie in Ruhe und Frieden schlafen und die Angler keine Chance haben, sie zu fangen“, so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin bei PETA. „Die Angelsaison hat gerade wieder begonnen und PETAs neue Kampagne besteht darin, bundesweit Schlafmittel in die Seen zu kippen, um Anglern den Spaß zu verderben. Den Auftakt bildet die Aktion am Schweriner See.“

PETA möchte mit dieser unorthodoxen Methode dem Fischfang ein Ende setzen. Schließlich empfinden Fische wie auch Menschen Schmerzen und Ängste – vor allem, wenn sie mit ihrem gesamten Gewicht an einem Haken hängend in die Atmosphäre gezogen werden, in der sie nicht atmen können.

Professor Hoffmann von der tiermedizinischen Fakultät an der Universität München hat vor Gericht den wissenschaftlichen Nachweis erbracht, dass Fische leiden, wenn sie geangelt werden. Laut Dr. Fritsche vom Max-Planck-Institut in Seewiesen sind Fische ebenso intelligent wie viele Affen. Und Professor Krause vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie ist der Ansicht, dass Fische Fußball spielen können, Werkzeuge benutzen, einen Charakter haben und so klug sind wie die meisten anderen Wirbeltiere.

Trotzdem werden jedes Jahr Milliarden Fische auf grausamste Art misshandelt und getötet.

 

© PETA

 

Weitere Informationen:
www.fischen-tut-weh.de

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de