Spenden
 »  »  »  » Auf zum Nacktlauf für die Stiere: PETA verlost fünf Reisen Hamburg - Pamplona

Auf zum Nacktlauf für die Stiere: PETA verlost fünf Reisen Hamburg - Pamplona

Fußballmüde Frauen zeigen vor Finale rote Karte und hauen ab nach Spanien

29. Juni 2006

Kontakt: Jürgen Faulmann, +49(0)7156-17828-29, mobil: +49(0)173-657-5668

Gerlingen/Pamplona -- „Sie fühlen sich von Ihrem Partner vernachlässigt, weil er sich derzeit nur für das runde Etwas interessiert? Dann zeigen Sie ihm vor dem Finale die rote Karte und hauen Sie einfach ab!“, schlägt die internationale Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) allen fußballmüden oder -frustrierten Frauen (und Männern) vor und lädt die ersten 5 Anrufer zur kostenlosen Mitreise im Bus ab Hamburg vom 3. bis 8. Juli nach Pamplona, Spanien ein. Die Farbe Rot spielt auch dabei eine große Rolle, weil die aus aller Welt durch die Strassen von Pamplona laufenden (S)Tierfreunde nicht viel mehr als rote Halstücher und Plastikhörner tragen werden. Zwei Tage vor dem traditionellen Stierrennen in Pamplona findet nämlich PETA’s fünfter Nacktlauf statt, der eine echte win-win Alternative zu dem traditionellen tierquälerischen Ereignis ist, wo panische Tiere durch die Strassen gehetzt und anschließend in der Arena zu Tode gequält werden.

Die ersten 5 Anrufer bei PETA (07156 – 178 2829) fahren kostenlos im Bus nach Pamplona und bekommen auch den Aufenthalt an einem traumhaft am See gelegenen Campingplatz gesponsert.

„Wer sich zur Teilnahme entscheidet hat mit Sicherheit jede Menge Spaß und hilft gleichzeitig den Tieren“, so Jürgen Faulmann von PETA.

Das Großereignis sorgt jedes Jahr weltweit für Schlagzeilen und dieses Jahr werden bereits mehr als 1000 Teilnehmer erwartet. Sogar lokale Shops, die „Running of the Nudes“-T-Shirts verkaufen, sind mit an Board. PETA-Unterstützer aus der ganzen Welt haben die Bürgermeisterin von Pamplona schriftlich gebeten, eine neue Tradition einzuführen – den festlichen und lustigen Nacktlauf – und die Tierquälerei endlich zu stoppen.

Der Nacktlauf in Pamplona soll das bisherige Tourismusevent „Stierrennen“ ersetzen. Die meisten Besucher haben keine Ahnung von der Grausamkeit, die die Stiere vor, während und nach dem Rennen ertragen müssen. Bevor die Stiere durch die Stadt getrieben werden, kommen routinemäßig Elektroschocks und spitze Stöcke zum Einsatz um sie in Panik zu versetzen und zu hetzen, wodurch sich viele schwerste Verletzungen zufügen. In Stierkämpfen werden die Tiere laut PETA oft mit Drogen voll gepumpt, und um die Sicht zu beeinträchtigen wird oft Vaseline in die Augen geschmiert. Auch die Spanier sprechen sich in der Mehrzahl gegen Stierkampf aus. So sind in Städten wie Barcelona, Torello, Calldetenes oder Olot Stierkämpfe bereits verboten.

„Tiere zur Unterhaltung zu quälen und abzuschlachten ist ein Relikt aus dem Mittelalter“, so Faulmann. „Im Gegensatz zu sadistischen Stiertreiben und Stierkämpfen zieht unser Nacktlauf die Massen an ohne (S)Tieren auch nur ein Haar zu krümmen.“

Alle weiteren Infos sowie Bilder und Videos von den letzten Rennen finden Sie auf www.Pamplona.PETA.de.

PETA ist mit über 1 Million Unterstützern die weltweit größte Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.