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Baby-Katzen in Sandstedt ausgesetzt – PETA lobt 500 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
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Stand November 2012
Sandstedt / Gerlingen, 31. Juli 2012 – Nachdem Unbekannte am Wald in Düring zehn Tage alte Kätzchen in einer Plastiktüte entsorgten – zwei der vier Tiere sind bereits tot –, lobt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung des Täters oder der Täter führen. Zeugen, die Informationen zu diesem Fall beisteuern können, wenden sich bitte telefonisch unter 0152 37325400 oder per E-Mail an PETA oder direkt an das Tierheim unter 0176 28349849. Die Organisation weist darauf hin, dass das Aussetzen von Tieren den Tatbestand der Tierquälerei erfüllen kann.

„Helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären“, appelliert Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Es kann nicht sein, dass sich Menschen Tieren entledigen als wären sie Wegwerfware. Verantwortungsvolle Halter müssen verhindern, dass ihre Tiere ungewollten Nachwuchs bekommen – der sicherste Schritt dazu ist die Kastration.“

Gerade in der Ferienzeit sind viele Tierheime in Deutschland weiter über ihre Kapazitätsgrenzen hinaus ausgelastet. Zudem müssen tausende heimatlose Hunde und Katzen in Parks, Wäldern und Hinterhöfen leben. Eine Kastrationsplicht ist die einzig zukunftsfähige Lösung, um die Überpopulation in den Griff zu bekommen und so Tierleid zu verhindern.“

PETA macht darauf aufmerksam, dass das Aussetzen von Tieren laut §3 Tierschutzgesetz verboten ist und den Straftatbestand der Tierquälerei nach §17 Tierschutzgesetz erfüllen kann, was mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden kann.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen:
PETA.de/tierqual
PETA.de/haustiere
PETA.de/staatsanwalt

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de