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Beginn der Fastenzeit: PETA lädt Mitglieder des Bundestages zur Teilnahme am Veganstart-Programm ein

 
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Kostenfreies Coaching hilft beim Umstieg auf eine pflanzliche Ernährung

Stand Februar 2015
Stuttgart / Berlin, 18. Februar 2015 – Tierfreundlich fasten: Zum Start der heute beginnenden Fastenzeit hat PETA Deutschland e.V. alle Fraktionen des Deutschen Bundestags per E-Mail zur Teilnahme an PETAs Veganstart-Programm eingeladen. 30 Tage lang können die Abgeordneten dort online unverbindliche Tipps und Tricks rund um den Einstieg in eine vegane Ernährung erhalten. Sie folgen bei Anmeldung den bundesweit über 45.000 begeisterten Teilnehmern, die den kostenfreien Dienst der Tierrechtsorganisation bereits genutzt haben. PETA erhofft sich, dass die Politiker durch das Programm Anregungen für ihre tägliche Arbeit erhalten und so in Zukunft tierfreundlichere Entscheidungen treffen.
 
„Wenn es eine Angewohnheit gibt, die wirklich rundum schadet, ist es der Konsum tierischer Produkte“, so Felicitas Kitali, Ernährungswissenschaftlerin bei PETA Deutschland e.V. „Gerade Politiker tragen die Verantwortung, zum Wohle aller zu handeln. Es wäre für sie also nur konsequent, ab der Fastenzeit auf eine vegane Ernährung umzustellen, um so sich selbst, den Tieren und der Umwelt etwas Gutes zu tun.“
 
Laut eines Berichts der Vereinten Nationen von 2010 ist „eine globale Bewegung hin zu einer veganen Ernährung entscheidend, um die Welt vor Hunger, Brennstoffmangel und den schlimmsten Effekten des Klimawandels zu retten“. Ganz konkret bedeutet dies gemäß einer Studie der Universitäten von Minnesota, Harvard und Bonn von West et al. aus dem Jahr 2014: „Wenn der gegenwärtige Pflanzenbau, der für Tierfutter […] verwendet wird, gezielt für den direkten Verzehr eingesetzt werden würde, würden rund 70 Prozent mehr Kalorien zur Verfügung stehen. Dies würde potenziell genug Kalorien bereitstellen, um die Grundbedürfnisse von zusätzlich 4 Milliarden Menschen zu decken.“ [1]
 
Etwa eine Milliarde Tiere werden jedes Jahr in deutschen Schlachthöfen getötet. Egal ob Rind, Schwein oder Geflügel, egal ob konventionelle oder ökologische Haltung: Tiere als leidensfähige Lebewesen werden anhand ihrer Leistung und ihres Nutzens für den Menschen beurteilt. Für Fleisch, Milch und Eier werden sie ausgebeutet und getötet, obwohl sie ihr natürliches Lebensalter nicht annähernd erreicht haben. Im Schlachthaus ist das Leiden noch nicht beendet: Kopfüber an einem Bein aufgehängt wird ihnen die Kehle durchtrennt, Millionen Tiere sind dabei nicht ausreichend betäubt.
 
Die Teilnahme an PETAs Veganstart-Programm ist kinderleicht. Nach der Online-Anmeldung erhalten die Teilnehmer 30 Tage lang täglich eine E-Mail mit Tipps und Tricks zur veganen Lebensweise. Bei Fragen stehen PETAs Ernährungsexperten via Mail zur Verfügung. Die Anmeldung ist kostenlos und kann jederzeit wieder gekündigt werden.
 
[1] West PC et al. (2014): Leverage points for improving global food security and the environment. Science 2014 Jul 18;345(6194):325-8
 
Das Schreiben an die Abgeordneten des Bundestags kann hier heruntergeladen werden.
 

Weitere Informationen:
Veganstart.de
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de