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Berliner Bärenzwinger soll Tierschutz-Mahnmal werden

PETA steuert 1.000 Euro im Falle eines Umbaus bei

Stand November 2012
Berlin / Gerlingen, 20. November 2012 – Die Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Mitte entscheidet am kommenden Donnerstag über die Zukunft der Bären Maxi und Schnute. Die Tiere leben derzeit in einem Bärenzwinger in Berlin-Mitte und könnten bald in einen tiergerechteren Park umgesiedelt werden. Sollten die Verantwortlichen eine Entscheidung zugunsten der Tiere treffen, plädiert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. dafür, dass aus dem Bärenzwinger ein für Touristen begehbares Tierschutz-Mahnmal wird. Auf diese Weise könnte ein Bewusstsein für das leidvolle Leben eingesperrter Tieren geschaffen werden. PETA würde sich darüber hinaus mit einem Betrag in Höhe von 1.000 Euro bei der entsprechenden Umgestaltung des Zwingers beteiligen.

„Der Bärenzwinger ist ein Auslaufmodell und wird zu Recht in ganz Deutschland abgeschafft“, sagt Diplom-Zoologe Peter Höffken, Wildtierexperte bei PETA. „Ein begehbares Tierschutz-Mahnmal würde nicht nur für eine Touristen-Attraktion sorgen, sondern auch den Tierschutz in der Hauptstadt stärken.“

Die Bezirksverwaltung Mitte hatte PETA bereits vor mehreren Monaten zugesagt, die Bärenhaltung kurzfristig aufgeben zu wollen, sollte der Bärenzwinger den Anforderungen der neuen Zoorichtlinien nicht gerecht werden. Da sich dieser Fall den jüngsten Richtlinien-Entwürfen zufolge immer deutlicher abzeichnet, geht PETA für den kommenden Donnerstag von einem einvernehmlichen Beschluss zugunsten von Maxi und Schnute aus.

Von Natur aus sind Bären ausgezeichnete Schwimmer und sehr gute Läufer, wobei sie Geschwindigkeiten von bis zu 50 Stundenkilometer erreichen können. Das natürliche Revier eines Bären ist mehr als 40.000-mal größer als der Bärenzwinger in Berlin.

Der Bärenzwinger in Berlin: PETA fordert die Befreiung von Maxi und Schnute / © PETA Das hochauflösende Motiv schicken wir Ihnen gerne auf Anfrage zu.