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Offensichtlich großer Bio-Eierbetrug in NRW aufgedeckt

Bio-Hühnerpark in Velbert scheint EU-Ökovorgaben zu missachten

Stand März 2010
UPDATE 1. März 2010

ERFOLG! Hennenberg wird das Biosiegel entzogen!
Aufgrund massivster und anhaltender Kritik an den Geschäftsgebaren der Hennenbergs (es läuft ein Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal wg. diverser Deliktsbereiche neben den tierschutzrechtlichen Vergehen und ersichtlich falschen Bio-Zertifizierungen) durch PETA und die Bürgerinitiative Naturlandschutz Deilbachtal seit über 1 Jahr ist nach monatelangem Hin und Her endlich die Bio-Zertifizierung entzogen worden.

Kritik gegenüber den zuständigen Behörden bleibt nach wie vor aufrechterhalten: Die Verstöße waren derart offensichtlich, dass überhaupt keine Genehmigungen hätten erteilt werden dürfen und dass dieser Missstand über Jahre hinweg bestanden hat mit entsprechenden monetären Vorteilen für Hennenbergs.

Der WDR berichtete im "markt" vom 15. Juni 2009 über den Fall.
  • Auch am 24. August berichtete der WDR noch einmal zu dem Fall.
  • Am 18.11.2009 berichtete "Bericht aus Brüssel" (WDR) über so genannte Bio-Eier.
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    Mit diesem Logo wirbt die Firma.

    Wer sind die Betreiber?

    Richard und Andreas Hennenberg sind Agrarindustrielle aus Velbert in NRW. Dort betreiben sie seit Jahrzehnten eine Legebatterie und eine kleinere konventionelle Hühner-Freilandhaltung. Im Jahr 2007 entstand der umstrittene Bio-Park. Weitere Hühner- und Schweinefarmen befinden sich in Niedersachsen und in den neuen Bundesländern. Der Sitz der Firma „Landgut Hennenberg“ ist in Prinzhöfte-Simmershausen bei Wildeshausen. Nach eigenen Angaben hält man derzeit 700.000 Legehennen und hat 350.000 Junghennenplätze.

    Richard Hennenberg ist u. a. Gesellschafter bei der Heidegold GmbH (Quelle: http://www.wer-zu-wem.de/firma/Heidegold.html), einem der Marktführer in der Eierbranche. Sein Sohn Andreas sitzt u. a. im Aufsichtsrat der Volksbank Sprockhövel (Quelle: http://www.volksbank-sprockhoevel.de/neu/content/info/impress.htm).

    Der Bio-Hühnerpark

    Der umstrittene Stall misst etwa 105 x 22 Meter und ist somit der größte Bio-Stall in NRW. In Betrieb genommen wurde er im Juni 2007. Er ist für bis zu 22.900 Tiere ausgelegt, wobei derzeit knapp über 20.000 Hennenplätze genehmigt sind.
    Ein Stall der Anlage.

    Die gesetzlichen Vorgaben

    Laut Bio-EU-Verordnung müssen pro Huhn 4 Quadratmeter Auslauffläche zur Verfügung stehen. Farmen mit z.B. 10.000 qm Weidefläche (1 ha) dürfen somit nicht mehr als 2.500 Tiere unterbringen. Pro Stall sind mehrere Herden zulässig, wobei eine Herde nicht mehr als 3.000 Tiere betragen darf. Die Herden dürfen im Stall keinen Sichtkontakt zueinander haben. Bei Anlagen ab 2007 müssen die Umzäunungen im Auslauf so gestaltet sein, dass auch hier ein Vermischen der Herden unmöglich ist.

    Angerechnet werden nur Weideflächen, die nicht weiter als 350 m von der letzten Auslassöffnung des Stalls entfernt sind. Werden den Hühnern keine Tränken und Unterstände auf der Weide angeboten, dürfen sogar nur die Flächen bis zu 150 m von der letzten Auslassöffnung berücksichtigt werden.

     

     

    Die Verstöße

    (Vorkommnisse bis zum 18.5.2009)

    Weideflächen
    Für die knapp 20.000 Hennen müsste eine Fläche von 80.000 qm (8 ha) zur Verfügung stehen. Diese Fläche wird nur erreicht, weil man bei der Fa. Hennenberg den angrenzenden Wald mit einrechnet und offiziell als Weidefläche angegeben hat. Da im Auslauf aber weder Unterstände noch Tränken eingerichtet sind und somit nur die Flächen bis 150 m Entfernung von der letzten Auslassöffnung berücksichtigt werden können, ist es unmöglich, auf die erforderlichen 80.000 qm zu kommen. Es werden lediglich etwa 31.000 qm erreicht, so dass maximal ca. 7.750 Hennen gehalten werden dürften.

    Der Wald als Weidefläche
    PETA Deutschland e.V. liegt ein Schreiben des zuständigen Regionalforstamtes in Wipperfürth vor, aus dem hervorgeht, dass der Wald derzeit nicht als Weidefläche genutzt werden darf. Zitat: „... der westliche Teil des o.a. Flurstücks besitzt rechtlich Waldeigenschaft. Das bedeutet, dass weder eine Einzäunung, noch eine Nutztierhaltung ohne meine vorherige Genehmigung zulässig sind. Ein entsprechender Antrag wurde bis dato hier nicht vorgelegt.“

    Schon aus den Unterlagen der standortgebundenen Vorprüfung wird ersichtlich, dass der angrenzende Wald „forstwirtschaftlich“ und „zur stillen Erholung (Fußgänger, Radfahrer)“ genutzt wird. Wie diese Fläche von den Prüfinstanzen ohne weiteres als Weidefläche anerkannt werden konnte, ist äußerst fraglich. Denn nicht nur die eingereichten Unterlagen hätten die Prüfer aufhorchen lassen müssen. Auch eine kurze Begehung des völlig verwilderten Waldes hätte sofort etliche Fragen aufgeworfen. Und so kann es heute noch vorkommen, dass sich Waldspaziergänger auf der angeblichen Weidefläche befinden, ohne es zu merken.

    Klammert man nun den Wald als Weidefläche komplett aus, verbleibt eine Wiese von etwa 15.000 qm, die gerade noch für etwa 3.750 Hennen ausreichen würde.

    Auslaufzeiten
    Hühner in konventioneller Freilandhaltung müssen laut EU-Vorgabe täglich uneingeschränkten Weidegang haben. Sonderbarerweise sind die Bestimmungen für Hennen in der Bio-Freilandhaltung diesbezüglich nicht strenger, sondern bedeutend lockerer. Eine „Ökohenne“ muss der Tierwirt nur dann nach draußen lassen, wenn die klimatischen Bedingungen dies zulassen. Und – wenn möglich – muss dieser Auslauf nur zu einem Drittel der Lebenszeit der Henne bestehen. Somit ist es bei Biofarmen bedeutend schwieriger, die Auslaufzeiten zu kontrollieren. Der Tierhalter kann sich immer damit herausreden, dass die Tiere trotz verwehrten Freigangs auch bei bestem Wetter insgesamt allemal ein Drittel ihres Daseins draußen verbringen. Ob dies stimmt, wird zumindest der Außenstehende nicht ohne weiteres feststellen können.

    Im Bio-Hühnerpark Hennenberg hat es von Oktober 2008 bis Mitte Mai 2009 nur ganze sieben Tage Freilauf gegeben. Und das auch nur für wenige hundert Tiere und auf einer Fläche von gerade mal etwa 2.100 qm (2009) bzw. 3.300 qm (2008). Dies zumindest hat die Bürgerinitiative bei ihren täglichen Kontrollen dokumentiert. Fast nie hat ein Huhn den Wald betreten, und auch der Großteil der zur Auslauffläche gehörenden Wiese hinter dem Stallgebäude war für die Hennen so gut wie nie zugänglich. Die Höhe des Grases in unmittelbarer Umgebung des Stalls ist dafür ein eindeutiger Beweis. Denn wo 20.000 Hennen scharren und picken, bleibt auf lange Sicht kein Halm übrig.

    Es muss davon ausgegangen werden, dass die Tiere allein schon deshalb nicht nach draußen gelassen wurden, weil sie nach etlichen Monaten in der Hühnerfarm einfach schlecht aussahen. Hühner haben eine intensive Hackordnung. Die Todesraten sind in großen Freiland- und Bodenhaltungsbetrieben durchaus größer als in Legebatterien vergleichbarer Größenordnung. Ein Blick in die mit toten Hennen prall gefüllte Mülltonne der Anlage bestätigt die Vermutung. Alle Tiere waren komplett nackt und sahen erbärmlich aus. Da Hühner nach Eintritt des Todes ihre Federn nicht verlieren, liegt es auf der Hand, dass die Tiere auch schon zu Lebzeiten kein Federkleid mehr hatten.

    Umzäunung
    Eine Weidefläche sollte aus verschiedenen Gründen komplett umzäunt sein. Einerseits grenzt ein Zaun die Weide von umliegenden frei zugänglichen Wäldern, Feldern oder Wegen ab und verhindert, dass Unbefugte auf dem Grundstück herumlaufen. Andererseits soll ein Zaun aber auch vor Beutegreifern schützen. Daher wird dazu geraten, den Zaun unter Strom zu setzen und ihn zudem in den Boden einzulassen, so dass auch ein Untergraben erschwert wird. Auch soll verhindert werden, dass sich die Hennen außerhalb der Weidefläche aufhalten, da sie sonst den Weg zum Stall nicht mehr finden könnten. Und nicht zuletzt soll der Zaun auch gewährleisten, dass sich die 3.000er-Herden nicht untereinander vermischen.

    Die Henneberg-Biofarm hat keine begrenzte Weidefläche. Zuerst hatte man wohl lediglich die Wiesenfläche komplett eingezäunt, jedoch war so ersichtlich, dass die Weide viel zu klein war. Also öffnete man den Zaun zum Wald hin und verlängerte diesen ins Unterholz hinein. Von der Straße aus wird so nun der Eindruck erweckt, dass die Tiere jetzt auch den Wald aufsuchen können. Dass die Zäune einfach nach wenigen Metern enden, ist nicht zu sehen. Man kann also problemlos auf die angebliche Weide gelangen, ohne einen Zaun übersteigen zu müssen.

    Ein ausreichender Schutz vor Beutegreifern ist so nicht gegeben. Dieser wird nur deshalb erreicht, weil ja gar keine Hühner in den hinteren Bereich der Weide und in den Wald gelassen werden.
    Das wahrscheinlich einzig freie Huhn in dem Betrieb

    KAT und Biopark

    Das Landgut Hennenberg gibt vor, Bio-Eier nach EU-Richtlinien zu produzieren. Neben dem Bio-EU-Siegel kann sich das Unternehmen aber noch mit zwei weiteren Siegeln schmücken:

    KAT - Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e.V.
    KAT wurde 1995 von Unternehmen der Eierwirtschaft gegründet und ist heute die wichtigste Kontrollinstanz für die Herkunftssicherung und Rückverfolgung von Eiern aus alternativen Hennenhaltungssystemen in Deutschland und den benachbarten EU-Ländern (Quelle: www.was-steht-auf-dem-ei.de). Man findet das KAT-Siegel auf nahezu allen Supermarkt-Eiern aus Freiland- und Bodenhaltung. Dass die Kontrollen nicht entsprechend sorgsam durchgeführt werden, ist am Beispiel des Bio-Hühnerparks Hennenberg zu sehen.

    Biopark
    Der ökologische Verband BIOPARK e.V. wurde 1991 von 16 Betrieben in Mecklenburg-Vorpommern gegründet. Inzwischen gehören unserem Verband fast 700 Mitglieder in 15 Bundesländern an, die nach der BIOPARK- Richtlinie arbeiten (Quelle: www.biopark.de). Biopark gibt an, über die gesetzlichen Anforderungen hinaus zu gehen. Doch auch hier scheinen die Kontrollen nicht ordnungsgemäß durchgeführt zu werden:

    Die Bürgerinitiative Fettenberg hatte bereits im Mai 2008 sowohl KAT als auch Biopark sowie die Landwirtschaftskammer NRW über Unregelmäßigkeiten an der Farm Hennenberg unterrichtet. Es erfolgte jedoch nie eine Reaktion.

    Testkauf

    Zum Test kauften wir an zwei unterschiedlichenTagen jeweils einen 10er-Karton Bio-Eier im Hofladen der Farm Hennenberg. Auf Anfrage nach den Bio-Hühnern verwies die Verkäuferin an den Bio-Hühnerpark, der wenige hundert Meter entfernt an der gleichen Straße liegt. Auf Nachfrage gab sie an, dass die Hühner in diesem Moment Auslauf hätten. Die Eier wurden in Kartons ausgehändigt, auf denen „Eier aus Käfighaltung“ stand. Zwar mag das bei losen Eiern ab Hof nicht unzulässig sein. Jedoch würde kein ernsthafter Öko-Landwirt seine Bio-Eier in Kartonagen verkaufen, die auf Käfighaltung hinweisen.

    Entgegen den Aussagen der Verkäuferin waren keine Hühner in den Ausläufen. Ein Farmarbeiter gab an, dass die Hühner in Kürze nach draußen kämen. Da war es aber schon 15.30 Uhr. Der Auslauf wurde für den Rest des Tages von einem Mitglied der Bürgerinitiative beobachtet. Ein Huhn wurde, wie auch an den meisten anderen Tagen im Jahr 2009, nicht gesichtet.

    Wild West in Velbert

    Die Bürgerinitiative Fettenberg konnte 2008 erreichen, dass ein Bauantrag für einen weiteren Stall zurückgezogen wurde (siehe auch hier). Kurz darauf wurden einem engagierten Mitglied der Initiative die Reifen des Privatwagens zerstochen und der Lack zerkratzt. Auf seinem Grundstück wurden an zwei unterschiedlichen Stellen mit stumpfen Gegenständen erschlagene Waschbären abgelegt. Außerdem erfolgten mehrere Drohanrufe.

    Fliegen

    Am 18.5.2009 meldeten Anwohner eine enorme Anzahl von Fliegen auf ihren Grundstücken. Kurz zuvor hatte die Fa. Hennenberg Trockenkot auf den angrenzenden Feldern ausgebracht. Teilweise waren komplette Flächen schwarz vor Fliegen. Auch ein Reiterhof wurde in Mitleidenschaft gezogen. Die Pferde konnten sich gegen die Übermacht an Insekten kaum zur Wehr setzen.

    Zwar wurde seitens der Stadt eine Untersuchung einberaumt, zu einem Ergebnis kam man jedoch nicht. Der Grund für das vermehrte Aufkommen der Fliegen wurde nicht ermittelt. Allerdings stärkte man Hennenbergs den Rücken und erklärte den Medien, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Fliegenaufkommen und dem Ausbringen von Hühnerkot gäbe – ein fachlich höchst zweifelhaftes Statement.

    Der betroffene Pferdewirt hingegen konnte eine Hühnerkotprobe an einem umgestürzten Kothänger der Fa. Hennenberg sichern. Die Bürgerinitiative Fettenberg ließ diese Probe von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf untersuchen. Dort stellte man ein massives Fliegenlarvenvorkommen im Kot fest. Hier scheint sich auch die Stadt auf die Seite des Bio-Ei-Täuschers zu stellen und ihm den Rücken frei halten zu wollen – nicht unüblich bei kommunalen Behörden, die mit ihren Wirtschaftsbetrieben i.d.R. stark verwoben sind.

    KAT-Prüfung am 18.5.2009

    PETA Deutschland konnte eine KAT-Prüfung für den 18.5.2009 erwirken. Die von uns an KAT herangetragenen Hinweise machten misstrauisch. Und tatsächlich zeigte sich, dass die Auslaufflächen völlig unzureichend waren. Doch statt der Firma das Siegel nun endlich zu entziehen (KAT hatte kurz zuvor bereits eine andere Hennenberg-Farm mit einer Sperre belegt und Auflagen erteilen müssen), wurde die Neustrukturierung der Weidefläche angeordnet. Der Wald solle nun endlich auch entsprechend hergerichtet werden und den Hühnern zur Verfügung stehen. Dass an diesem Standort jedoch fast zwei Jahre Bio-Eier produziert wurden, die letztlich keine Bio-Eier waren, schien unproblematisch zu sein. Dass beim Forstamt nie ein – obligatorisch notwendiger - Antrag zur Umwandlung von Wald in Weidefläche eingereicht wurde, schien KAT weder zu interessieren noch zu wissen. Auch bei Biopark dürfte das nicht anders sein. Und spätestens da stellt sich die Frage, inwieweit Bio-Kontrollen in der Eierbranche überhaupt zuverlässig sind.

    Mittlerweile wurde das Unterholz auf den ersten 20 Metern des Waldes entfernt. An den Zäunen hat sich nicht viel geändert. Diese enden weiterhin nach einigen Metern. Die Hühner wurden zum Schlachthof transportiert und durch neue ersetzt. Seither sind täglich einige hundert Hennen im Auslauf (der noch immer viel zu klein ist). Auch wurden Unterstände auf der Wiese am Stall eingerichtet.

    Wir gehen davon aus, dass hier wieder nur Augenwischerei betrieben wird und sich auf lange Sicht nichts ändert. Daher lautet unsere Forderung an KAT, Hennenberg das KAT-Siegel unverzüglich und dauerhaft zu entziehen und für eine Auslistung im Handel zu sorgen. Und auch Biopark muss endlich handeln. Ansonsten steht der Verein als unglaubwürdig da und wird langfristig seine Abnehmer verlieren.

    PETA bittet um Mithilfe

    Die Printnummer der Fa. Hennenberg lautet 0-DE-0521901. Diese Nummer befindet sich auf jedem Ei, das in den Handel geht. Falls jemandem diese Nummer auffällt, bitten wir um Angabe des Ortes und des entsprechenden Händlers.

    Bio – eine Lüge?

    Sicher bedroht das Verhalten der Fa. Hennenberg die Glaubwürdigkeit der gesamten Biobranche. Es muss aber erwähnt werden, dass Verbrauchertäuschung in der Eierbranche scheinbar öfters vor kommt. Ob man solche Praktiken im großen Stil auch in anderen Bereichen aufdecken wird, ist eher unwahrscheinlich. Die Fa. Hennenberg hat seit je her Hühner in Käfigen gehalten. Doch der Markt für diese Eier wird kleiner. Jetzt schneidet man sich lediglich ein Stück vom Biokuchen ab. Deshalb ist man aber noch lange nicht zu einem Unternehmen mit Verantwortung und Tierschutzengagement mutiert.

    PETA Deutschland fordert, der Fa. Hennenberg das Bio-EU-Siegel sowie das KAT- und Bioparksiegel auf unbefristete Zeit zu entziehen und die ebenfalls unbefristete Auslistung für den Handel zu veranlassen. Alles andere wäre unglaubwürdig, dem Verbraucher gegenüber nicht zu rechtfertigen und vom Standpunkt des Tierschutzes aus ein Armutszeugnis. Es kann nicht sein, dass Privatpersonen und Tierrechtsvereine die Arbeit der Prüfstellen übernehmen und Missstände aufdecken müssen, die so offensichtlich sind, dass sie jeder Laie erkennen kann.

     

    Weitere Informationen:

    Klicken Sie hier, um mehr über das Leben der Hühner, ihre kognitiven Fähigkeiten und ihr Sozialverhalten zu erfahren.
  • Lesen Sie hier unter welch qualvollen Bedingungen Hühner für KFC gezüchtet und geschlachtet werden.
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