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Blutige PETA-Aktion gegen Stopfleber

 
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Stand Dezember 2012
Frankfurt am Main / Gerlingen, 10. November 2011 – Mit einer provokanten Aktion hat die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. anlässlich des bevorstehenden Martintags auf die grausame Produktion von Stopfleber aufmerksam gemacht. Unter dem Motto „Versetzen Sie sich in die Lage der Tiere!“ haben PETA-Aktivisten, darunter Nina Christmann, Freundin von Fußballspieler Patrick Ochs, vor dem Römer in Frankfurt am Main das Grauen auf den Bürgersteig geholt und über die abscheuliche Praxis auf Stopfleberfarmen informiert. Dazu wurde eine junge, elegant gekleidete Dame an einen Tisch gefesselt. Aus ihrem Mund tropfte Blut. Vor ihr auf dem Tisch lagen Reste der Getreidemischung, mit der die Frau „gemästet“ wurde.

„Wir hoffen, dass wir mit dieser Aktion die Menschen auf die schreckliche Tierquälerei aufmerksam machen und sie wachrütteln konnten“, sagt Anja Hägele, Kampagnenleiterin bei PETA. „Wenn sie zum Martinstag auf den Braten und die Stopfleber verzichten, dann haben wir viel erreicht.“

Seit Jahren fordert PETA deutsche Restaurants und Hotels auf, wie auch das „La Cigale“ in Frankfurt-Bockenheim, keine Stopfleber mehr anzubieten. In Deutschland und in anderen EU-Staaten ist die Produktion von Stopfleber verboten. Bei der Stopflebermast werden Millionen von Vögeln in enge Käfige eingepfercht und können weder aufstehen noch sich umdrehen. Mit einem langen Rohr, das ihnen gewaltsam bis zum Magen gestoßen wird, werden die Tiere mehrmals täglich „gestopft“, so dass die Leber in nur 2-3 Wochen auf das bis zu Zehnfache ihres Gewichts anschwillt. Die Zwangsmast der Vögel führt zu einer Verfettung der Leber. Nebenwirkungen sind Atemnot, Knochenbrüche, Leberblutungen und schließlich Herzversagen.

Weitere Informationen:
PETA.de/Stopfleber

Interviewkontakt:
Anja Hägele, 0152 / 21568733, AnjaH@peta.de

PETA macht auf die grausame Produktion von Stopfleber aufmerksam © PETA