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Burgwedel-Wettmar: Ausgesetztes Kaninchen tot auf Friedhof gefunden – PETA bietet 500 Euro Belohnung für Hinweise

 
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Stand August 2017
Burgwedel / Stuttgart, 3. August 2017 – Suche nach Tierquäler: Medienberichten zufolge wurde am Freitag auf dem Friedhof der St.-Marcus-Kirchengemeinde in Burgwedel-Wettmar ein totes Kaninchen in einem mit Regenwasser gefüllten Käfig mit blauem Kunststoffunterteil gefunden. Der Käfig war unter Zweigen versteckt und stand dort vermutlich bereits seit einer Woche. Ob das Kaninchen darin ertrunken ist oder bereits tot war, als es dort abgestellt wurde, ist unklar. Die Kirchengemeinde erstattete Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Die Polizei in Großburgwedel ermittelt und bittet unter der Telefonnummer 05139 9910 um Zeugenhinweise. Um den Tierquäler zu überführen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA jetzt eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise, die zu seiner Ergreifung führen, aus. Zeugen können sich ebenso telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail bei PETA melden – auch anonym.
 
„Bitte helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären“, appelliert Judith Pein im Namen von PETA. „Es kann nicht sein, dass sich Menschen Tieren entledigen als wären sie Wegwerfware. Der ehemalige Kaninchenhalter hat scheinbar den qualvollen Tod des Tieres durch Ertrinken in Kauf genommen und damit gegen das Tierschutzgesetz verstoßen. Er hätte leicht eine andere Lösung finden und sich Hilfe bei einem Tierschutzverein holen können.“

Die Tierrechtsorganisation macht darauf aufmerksam, dass das Aussetzen von Tieren laut § 3 Tierschutzgesetz verboten ist und den Straftatbestand der Tierquälerei nach § 17 Tierschutzgesetz erfüllt. Dies kann mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Auch für die nicht artgerechte Unterbringung und Versorgung von Tieren sowie die bewusste Unterlassung notwendiger Hilfeleistung greifen gleiche Gesetze.
 
Jedes Jahr sind gerade zur Ferienzeit viele Tierheime in Deutschland weit über ihre Kapazitätsgrenzen ausgelastet, denn immer wieder werden kurz vor dem Urlaub vermehrt Tiere abgegeben oder ausgesetzt. Leider entscheiden sich viele Menschen unüberlegt für die Aufnahme tierischer Mitbewohner – ohne die damit einhergehende Verantwortung richtig einzuschätzen. Insbesondere Kaninchen werden oft als pflegeleichte, anspruchslose Tiere und „Spielgefährten“ für Kinder angeschafft – für die Langohren eine folgenschwere Fehleinschätzung.
PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von ausgesetzten Tieren und Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Kaninchenleid
PETA.de/Heimtierschutzgesetz
PETA.de/Whistleblower

Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 711 860591-529, JanaF@peta.de