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Charo setzt sich mit einem beeindruckendem Video für ein Ende der Stierkämpfe ein

Die international erfolgreiche Künstlerin fordert ein Verbot der grausamen Stierkämpfe. Sehen Sie hier den Anti-Stierkampf-Spot!

Stand Dezember 2011
Die international bekannte Sängerin Charo wuchs in Spanien auf und besuchte zusammen mit ihrem Vater oft Stierkämpfe. Nun spricht sich die Schauspielerin, Komödiantin und klassische Gitarristin in einem brandneuen Werbespot von PETA USA gegen diesen grausamen Blut"sport" aus.
Charo im PETA-Shirt. Klicken Sie auf das Bild für eine größere Darstellung.
Die sexy Latina hat einen tollen Sinn für Humor und konnte sich so schnell einen Namen im Showgeschäft machen. Das Tierquälerei jedoch ganz und gar nicht unterhaltsam ist, darüber ist sich Charo sicher. Schon als Kind war ihr klar, dass Stierkämpfe „barbarisch“ sind.

Jahr für Jahr werden tausende Stiere in Stierkampfarenen in ganz Spanien gequält und getötet. Vor den Kämpfen werden die Tiere absichtlich auf verschiedene Arten geschwächt: sie werden in dunkle Ställe gesperrt und erhalten oft nichts zu essen. Einige Zentimeter ihrer Hörner werden abgesägt, um den Nerv freizulegen. Durch diese illegale Praxis („Shaving“ genannt) wird ihre Koordination beeinträchtigt. Eine Studie der spanischen Universität von Salamanca zeigte, dass 20% der zu Kämpfen eingesetzten Stiere vorher unter Drogen gesetzt werden.

Während des Stierkampfes stechen Picadores und Banderillos (Männer auf Pferden oder zu Fuß) immer wieder mit Lanzen und Banderillas (bunte Lanzen mit pfeilförmiger Spitze) auf die Tiere ein. Sie jagen den Stier, schwächen ihn und sorgen mit gezielten Stichen in den Nacken dafür, dass er seinen Kopf nicht mehr heben kann und viel Blut verliert, bevor der Matador überhaupt erst die Arena betritt. Der Matador (spanisch für Schlächter) versucht dann, das Tier mit einem Schwert zu töten. Gelingt ihm das nicht, wird ein Scharfrichter dazu gerufen, der das Tier ersticht.

Weltweit wächst die Opposition gegen den Stierkampf. 2006 ergab eine Gallup-Umfrage, dass 72% der Spanier „kein Interesse“ am Stierkampf haben. Auf den kanarischen Inseln sind Stierkämpfe bereits seit Jahren verboten und auch Spaniens nordöstliche Region Katalonien berät derzeit über ein Stierkampfverbot. Es ist an der Zeit, diesen grausamen und primitiven Blutsport zu beenden.