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Dioxin-Skandal: Panscher-Betrieb ist mit QS-„Qualitätssiegel“ zertifiziert

PETA: „Industrielle Tierproduktion basiert auf Lügen und Leiden“

Stand Januar 2011
Gerlingen, 7. Januar 2011 – PETA Deutschland e.V. hat über Jahre bewiesen, dass die Agrarindustrie die Öffentlichkeit, die Justiz und auch die ihr meist wohlgesonnenen Behörden und Gesetzgeber systematisch belügt und betrügt – wie auch jetzt im Dioxin-Skandal. Laut PETA ist dies Normalität in der skrupellosen agrarindustriellen Branche.
Aktueller Beweis: Der Dioxin-Panscher-Betrieb Harles & Jentzsch aus Uetersen ist, wie die meisten anderen auch, QS-zertifiziert (QS-ID: 4031735944402). Das Zertifikat trägt die Unterschrift des DLG-Präsidenten.

„QS ist die größte Verbrauchertäuschung, die Deutschland je erlebt hat“, fasst der Agrarwissenschaftler Dr. Edmund Haferbeck, die PETA-Kampagne gegen QS zusammen. „Es ist unerträglich, wie die großen Einzelhandelsketten den Verbraucher hinter’s Licht führen, wenn QS-zertifiziertes Fleisch als „qualitätssicher“ angeboten wird“.
QS ist das brancheneigene Prüfsiegelsystem, welches von der als verfassungswidrig abgewickelten CMA nach den Fleischskandalen 2001 mitbegründet wurde. Hauptgesellschafter ist der Deutsche Bauernverband (DBV), die Fleischwirtschaft, der Einzelhandel (vor allem REWE) und der Deutsche Raiffeisenverband. QS ist reines Blendwerk, wer QS-Produkte kauft, kann nahezu sicher sein, Tierqualprodukte zu erwerben, denn QS adelt die Produkte aus der konventionellen Tierproduktion und diese ist systemimmanente Tierquälerei.
PETA widerspricht nachdrücklich dem QS-Anhänger Dr. Born vom DBV, der verbreitet, die brancheneigenen Kontroll- und Sicherheitssysteme hätten in Dioxin-Skandal funktioniert – mitnichten, in dieser Branche funktioniert nur der Betrug.

Interviewkontakt: Dr. Edmund Haferbeck, Tel. 0171-4317387
Weitere Informationen: www.peta.de/qs2009