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Dirk Bach kämpft für Hühner und veröffentlicht PETA-Film "Leben und Sterben für die Eierindustrie"

Stand September 2012
Nachdem der Deutsche Bundesrat kürzlich beschlossen hat Hühner für die Eierproduktion weiterhin in Käfigen leiden zu lassen, wirft PETA den Politikern vor, Tiere als bloße Produktionseinheiten einzustufen und der Bevölkerung vorzumachen, wie man Gerichtsurteile missachtet. Denn das höchste deutsche Gericht hat bereits im Jahr 1999 entschieden, dass Hennen scharren, picken, Sand baden und geschützt Eier legen können müssen und dass die Käfighaltung tierschutzwidrig ist.

 

In den neuen Käfigen ist nur geringfügig mehr Platz als in den herkömmlichen Käfigen. Der Zustand der Hühner, beispielsweise der Federn ist gleich schlecht.
PETA reagiert auf diesen unmenschlichen und verfassungswidrigen Bundesratsbeschluss nun mit der Veröffentlichung eines 18-minütigen Film mit Schauspieler und Moderator Dirk Bach, mit dem die ganze Bandbreite der Grausamkeiten in der deutschen Eierproduktion aufgedeckt wird. „Leben und Sterben für die Eierindustrie“ wird Medien, Politikern und Schulen kostenlos zur Verfügung gestellt und kann auch unter www.PETA-TV.de angesehen werden. Der Beitrag macht betroffen, auch weil keiner der gezeigten Betriebe eine Ausnahme oder für die Behörden einen besonderen Skandal darstellt.

Dirk Bach: „Es sind ganz normale Hühnerfarmen. Und ich wage zu behaupten, dass Sie Ihr Frühstücksei in Kürze mit anderen Augen sehen werden. Die Tiere verloren mit der Käfighaltung das letzte Quäntchen Respekt, das wir ihnen bis dahin entgegen brachten. Zwar wird Tierschutz in Deutschland groß geschrieben, doch beim Blick hinter die Kulissen der industriellen Tierproduktion stellt sich die Frage, ob wir uns da nicht etwas vormachen.“

Österreich und die Schweiz sind bereits aus der Käfighaltung ausgestiegen und auch sämtliche Supermärkte haben dort das Aus für Käfigeier beschlossen. Nur in Deutschland sollen weiterhin über 40 Millionen Hühner in der tierschutzwidrigen Käfighaltung dahinvegetieren.

Zusätzlich werden sämtliche männlichen Küken in den Brütereien vergast, weil sie keine Eier legen. Auf jede der über 40 Millionen deutschen Legehennen kommt also ein vergastes Hahnenbaby. Bis zu 300 Eier legt ein deutsches Huhn im Jahr. Wenn es überhaupt solang überlebt ist es derart ausgemergelt, dass es brutal gepackt, in Kisten gestopft, in den Schlachthof abtransportiert und - oft bei vollem Bewusstsein - als Suppenhuhn geschlachtet wird.


Was Sie tun können:

Kaufen Sie keine Eier oder Produkte mit Eiern und zeigen Sie damit der skrupellosen Eierindustrie und den Politikern, die dieser Industrie in den Hintern schlupfen, dass wir Verbraucher Urteile des höchsten deutschen Gerichts ernst nehmen und dass Menschlichkeit im Umgang mit Tieren im 3. Jahrtausend ein wichtiges gesellschaftliches Gut darstellt.