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Dresden: Verwahrloster Yorkshireterrier in Beutel ausgesetzt – PETA bietet 500 Euro Belohnung für Hinweise

 
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Stand Mai 2017
Dresden / Stuttgart, 9. Mai 2017 – Suche nach Tierquäler: Medienberichten zufolge wurde am 13. April ein verwahrloster Yorkshireterrier in einem Nettobeutel an der Ecke Bahnhofstraße und Schönaer Straße in Dresden-Leuben gefunden. Ein unbekannter Tierquäler hatte dem Hund zuvor Kabelbinder um den Hals gebunden. Das männliche, unkastrierte Tier ist weit über zehn Jahre alt. Es befand sich in schlechtem gesundheitlichem Zustand, hatte sehr verfilztes Fell, schlechte Zähne und litt unter großen Schmerzen. Die Feuerwehr brachte den Hund ins Tierheim. Das städtische Veterinäramt sucht nach dem ehemaligen Hundehalter und bittet unter der Telefonnummer 0351-4080511 um sachdienliche Hinweise. Um die Suche nach dem Tierquäler zu unterstützen, setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise, die den Täter überführen, aus. Zeugen können sich ebenso telefonisch unter 01520 73 733 41 oder per E-Mail an PETA wenden – auch anonym.
„Bitte helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Der Hundehalter hätte sich schon rechtzeitig Hilfe bei einem Tierschutzverein holen müssen. So wäre dem Hund viel Leid erspart geblieben und er hätte bereits in ein neues, liebevolles Zuhause vermittelt werden können. Viele Menschen sind sich vor der Aufnahme eines Hundes anscheinend nicht ausreichend darüber bewusst, wie viel Zeit, Geduld, Fürsorge und letztlich auch Geld für Tierarztkosten ein Tier beansprucht. Immer wieder werden Vierbeiner herzlos „entsorgt“ und ausgesetzt.“
 
Die Tierrechtsorganisation macht darauf aufmerksam, dass das Aussetzen von Tieren laut § 3 Tierschutzgesetz verboten ist und den Straftatbestand der Tierquälerei nach § 17 Tierschutzgesetz erfüllt. Dies kann mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Auch für die nicht artgerechte Unterbringung und Versorgung von Tieren sowie die bewusste Unterlassung notwendiger Hilfeleistung greifen gleiche Gesetze.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von ausgesetzten Tieren und Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Heimtierschutzgesetz
PETA.de/Themen/Tierische_Mitbewohner


Kontakt:
Denis Schimmelpfennig, +49 (0)711 860591-528, DenisS@peta.de