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Durchlöcherte Karpfen im Teich

 
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PETA erstattet Anzeige gegen Angelparadies Zwillbrock

Stand Juli 2012
Vreden-Zwillbrock / Gerlingen, 26. Juli 2012 – Fangen und Freilassen von Stören, Angeln mit lebendem „Köderfisch“ und massive Tierquälerei bei Forellen und Karpfen – nachdem ein Informant PETA Deutschland e.V. auf grobe Verstöße gegen das Tierschutzgesetz aufmerksam gemacht hatte, erstattete die Tierrechtsorganisation nun Anzeige gegen das Angelparadies Zwillbrock. Mit den Vorwürfen und dem von der Fischereibehörde verbotenen Fischfang mittels lebendiger „Köderfische“ konfrontiert, ließ sich Betreiber Andreas Kleinhaus nicht zur Einsicht bewegen. Stattdessen gab er vorlaut zu verstehen, dass er die Gesetze mache und kein anderer.

„Fische sind kein Spielzeug für Möchtegern-Helden und auch kein schwimmendes Gemüse“, so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin bei PETA. „Fische sind Wirbeltiere, die Angst, Stress und Schmerzen empfinden, wie Hunde und Katzen auch.“

Dem Informanten zufolge kommt beim Angelparadies Zwillbrock die „Catch & Release“-Methode zur Anwendung. Dabei werden die Fische in einer Reuse gesammelt und mehrere Stunden im Becken gehalten, um sie später zurück ins Wasser zu werfen, was mit immensem Stress für die Tiere verbunden ist. Zudem soll verbotenerweise nicht nur mit lebenden Fischen als Köder geangelt werden. Forellen und Karpfen sollen auf „bestialische Weise gequält“ werden, indem man die lebenden Tiere durchlöchert und im Teich versenkt, wo sie dann unter großen Schmerzen verkümmern. Dass dies alles strafbar ist, dokumentiert PETA in der Strafanzeige gegenüber der Staatsanwaltschaft Münster mit entsprechenden Strafurteilen.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass Fische, genau wie Menschen, Schmerzen, Stress und Angst empfinden. Während Professor Hoffmann von der Tierärztlichen Fakultät an der Universität München vor Gericht den wissenschaftlichen Nachweis erbrachte, dass Fische leiden, bestätigte Dr. Fricke vom Max-Planck-Institut in Seewiesen, dass Fische ebenso intelligent sind wie viele Affenarten. Laut Professor Krause vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie sind Fische sogar in der Lage, Fußball zu spielen.

Weitere Informationen:
fischen-tut-weh.de

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de