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Ein Todestrakt für Millionen Fische

 
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PETA fordert Baustopp der Meeresfischzuchtanlage in Buttisholz

Stand Oktober 2012
Buttisholz / Gerlingen, 18. Oktober 2012 – Die im schweizerischen Buttisholz geplante Meeresfischzuchtanlage stößt auf scharfe Kritik der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. Medienberichten zufolge zieht es die Ocean Swiss Alpine Seafood AG in Erwägung, in dieser Folterkammer bis zu 1.400 Tonnen Fleisch von Meeresfischen pro Jahr zu produzieren. PETA weist darauf hin, dass die Züchtung von Fischen auf Aquafarmen Tierquälerei ist: Die auf engstem Raum gehaltenen Fische leiden an Fischläusen sowie an Herzmuskelentzündungen, 90 Prozent von ihnen haben eine Fettdepotablagerung am Herzen. Auch birgt eine solche Züchtung gesundheitliche Gefahren für Menschen. Denn die erkrankten Fische werden mit Antibiotika behandelt, die durch den späteren Verzehr der Fische auch in den Körper des Menschen gelangen. Die geplante Aquafarm ist nicht nur eine Folterkammer für Fische, sondern auch eine ökologische Katastrophe, denn für jedes Kilogramm „Zuchtfisch“ werden 3 bis 4 Kilogramm „Wildfisch“ verfüttert. Das zieht eine unvorstellbare Plünderung der Meere nach sich.

„Wenn Buttisholz nicht die neue Hochburg der Tierquälerei werden möchte, muss der Bau der Fischzuchtanlage umgehend gestoppt werden“, so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin bei PETA, in einem Brief an den Gemeindepräsidenten Franz Zemp. „Fische sind kein schwimmendes Gemüse, das ‚geerntet‘ wird. Sie sind sensible, intelligente Wirbeltiere, die erwiesenermaßen gerne die Musik von Mozart hören und so freundlich und zutraulich sind wie Hunde und Katzen.“

Fische sind zwar nicht in der Lage, wie beispielsweise Säugetiere, durch Laute ihren Schmerz auszudrücken, dennoch haben wissenschaftliche Studien längst belegt, dass sie Schmerzen empfinden. Während Professor Hoffmann von der Tierärztlichen Fakultät an der Universität München vor Gericht den wissenschaftlichen Nachweis erbrachte, dass Fische leiden, bestätigte Dr. Fricke vom Max-Planck-Institut in Seewiesen, dass Fische ebenso intelligent sind wie viele Affenarten.

Weder Fische noch Krabben oder andere Tiere gehören auf den Teller. Tierfreunde, die dennoch in den Genuss des „fischigen“ Geschmacks kommen möchten, können sich an PETAs veganen „Fisch-Rezepten“ erfreuen.

Weitere Informationen:
Fischen-tut-weh.de

Kontakt:
Bartek Langer, +49 7156 17828-27, BartekL@peta.de