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PETAs Ranking der vegetarierfreundlichsten Eishockey-Stadien 2011/2012

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Trend zur fleischfreien Ernährung auch auf dem Eis

Stand März 2012
Dass die rein pflanzliche Ernährung und Sport auf dem Eis gut zusammenpassen, zeigt nicht zuletzt der kanadische Hockeyspieler Mike Zigomanis, der sich seit einigen Jahren auf dem Weg hin zu einer rein pflanzlichen Lebensweise befindet. Doch wie sieht es mit dem fleischfreien Angebot für die eishockeybegeisterten Zuschauer in den Eishallen aus?

 

Dieser Frage ging das neueste Ranking nach – denn nachdem in den letzten Jahren Fußballstadien auf ihre „Vegetarierfreundlichkeit“ geprüft und beurteilt wurden, und die Resonanz äußerst positiv war, wird das Ranking nun auch auf andere Sportarten ausgeweitet.
Zum Erstellen des Rankings wurden alle Vereine der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit der Bitte angeschrieben, Auskunft über die in der Eishalle angebotenen und für alle Besucher leicht zugänglichen vegetarischen Speisen (selbstverständlich ohne Fisch) zu geben. Für jede vegetarische Speise gab es einen Punkt, ausgeklammert wurden Knabbereien und Süßes wie Popcorn oder Eis.

 

Dies ist das Ergebnis:

Am wohlsten können sich die vegetarischen Fans der Hamburg Freezers fühlen. Mit 16 vegetarischen Optionen, die neben Pommes, Pizza, Wraps, Brezeln und Waffeln durch Antipastiauswahl, vegetarischen Nudelsalat, vegetarische Lasagne, Salatbuffet, Ofenkartoffeln, Kartoffeltaschen oder Pasta in den Arena-Restaurants-Buffets ergänzt werden. Zwar kann es sein, dass nicht immer alle Restaurants und Snack Points geöffnet sind, dennoch zeigt das allgemeine Angebot, dass es möglich ist, den vegetarischen Fans eine Fülle an leckeren Speisen zur Verfügung zu stellen – deshalb ist Platz 1 verdient!

Aus 10 fleischfreien Speisen, wie Schlemmerzunge, Brezeln, Pommes, Belgische Kartoffeln, Wraps oder Salaten, können die vegetarischen Fans der Eisbären Berlin wählen, deshalb ergattert der Hauptstadtclub Platz 2 in diesem Ranking.
Berliner Eisbären gegen Hamburg Breezers in der o2 World / Copyright: flickr.com/gillyberlin
Die Adler Mannheim, die Nürnberger Thomas Sabo Ice Tigers, der ERC Ingolstadt, die Hannover Scorpions und die DEG Metro Stars haben zwar kein zweistelliges vegetarisches Angebot, dennoch bieten die Clubs ihren Gästen eine breite Auswahl, die nicht nur Vegetariern das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Mit Pommes, Pizza, diversen Nudelspeisen, Brezeln und anderen Backwaren bzw. Suppen und Salaten kann der Hunger Eishockeybegeisterter sicherlich gut gestillt werden, weshalb sie das Mittelfeld in der Vegetarierfreundlichkeit bilden.

Die Augsburger Panther, der EHC München, die Kölner Haie und die Straubing Tigers lassen ihren vegetarischen Fans 3 bzw. 2 Wahlmöglichkeiten. Die „Klassiker“ Pommes, Backwaren oder Nudeln bzw. eine Gemüsetheke und ein Salatbuffet versorgen den Hunger der fleischfreien Fans, doch für einen besseren Platz im Ranking reicht diese Auswahl nicht.

Vegetarier müssen sich bei den Iserlohn Roosters sowie den Krefeld Pinguinen mit Pommes zufriedengeben, deshalb teilen sich diese Eishockeyclubs den letzten Platz im Ranking.

Resümee des Rankings:
Veggies bekommen mittlerweile überall problemlos etwas zu essen, schließlich entscheiden sich auch immer mehr Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen für die fleischfreie Lebensweise. Des Weiteren gibt es in vielen Hallen auch eine breite und durchaus kreative Auswahl, die hoffentlich die Betreiber der anderen Hallen dazu anregt, das Angebot auszuweiten. Sollte dies noch nicht genug der Anregung sein, weitere Tipps für Großküchen gibt es hier.