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Unfassbar: Landgericht will Elefanten in die Zirkushölle zurückschicken

Stand August 2013

Chitana erholt sich vom Zirkus-Alptraum
Skandalöser Gerichtsbeschluss:
Das Landgericht Kiel will die gerettete Elefantendame Chitana wieder in einen Zirkus zurückschicken. Doch das käme einem Todesurteil für die 28-jährige Chitana gleich, denn Afrikanische Elefanten sterben im Zirkus aufgrund der tierquälerischen Bedingungen meist vor dem 30. Lebensjahr. In der Natur werden sie 55 Jahre und älter. Anfang Mai 2013 wurde Chitana in Norderstedt von den Veterinärbehörden wegen gravierender Missstände aus dem Zirkus Las Vegas befreit und in einen belgischen Zoo gebracht. Dort soll Chitana wenigstens noch einen friedlichen Lebensabend mit Artgenossen verbringen dürfen.

 

Update August 2013
Vielen Dank an alle mitfühlenden Menschen, die sich in den letzten zwei Wochen für die Elefantendame Chitana eingesetzt haben. Insgesamt gingen über 5.000 Dienstaufsichtsbeschwerden bei der schleswig-holsteinischen Justizministerin und der Kieler Landgerichtspräsidentin ein. Wir sind zuversichtlich, dass die Elefantin dank Ihrer Hilfe nie mehr in den Zirkus zurück muss.

 

Chitana (rechts) mit Gesellschaft im belgischen Zoo

Hintergrundinformationen

Durch die Hölle und zurück?
Chitana war bis zum Frühjahr 2012 bei dem berüchtigten Zirkusdirektor Hardy Weisheit untergebracht. Eine beispiellose Chronik über zwei Jahrzehnte belegt zahlreiche Straftaten bzw. Tierschutzvergehen des Circus Africa. Auch die drei weiteren Elefanten bei Hardy Weisheit leiden aufgrund der katastrophalen Bedingungen unter schweren Erkrankungen und Verhaltensstörungen. Und dennoch: Das Landgericht Kiel will Chitana ausgerechnet in diesen Horror zurückschicken.

Chitanas langer Leidensweg
Die aus Afrika stammende Chitana wurde vor ca. 28 Jahren als Baby in der Wildnis eingefangen und von ihrer Mutter getrennt. Im Zirkus hat sie seitdem sehr gelitten. Ihr Körper und ihre Seele sind ausgezehrt von den vielen Stunden auf dem Transporter, von der Einzelhaltung, der nächtlichen Ankettung und der von Gewalt und Zwang geprägten Dressur mit dem Elefantenhaken.

Chitinas früheres Leben in der Zirkusqual © Archiv European Elephant Group
Zirkus ist für Elefanten der blanke Horror
Allein seit Anfang 2012 sind bei deutschen Zirkusbetrieben mindestens acht Elefanten unter entsetzlichen Bedingungen gestorben. Sie hatten nicht das Glück, von engagierten Amtstierärzten und Staatsanwälten gerettet zu werden. Bis zum letzten Atemzug haben sie gelitten. Die sensiblen Rüsseltiere werden im Zirkus jede Nacht ihres Lebens an zwei Beinen angekettet, während sie bei der Dressur den spitzen, metallenen Elefantenhaken fürchten müssen. Durch die systemimmanent katastrophalen Lebensbedingungen leiden fast alle Elefanten in Zirkusgefangenschaft unter schweren körperlichen und seelischen Krankheiten und sterben verfrüht. PETA setzt sich für ein vollständiges Verbot von Elefanten und anderen Wildtieren im Zirkus und deren sofortige Überführung in adäquate Auffangstationen ein.