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Emma Schweiger für PETA: Tiere raus aus dem Zirkus!

 
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Jungschauspielerin macht auf Tierleid in der Manege aufmerksam

Stand April 2017
Aus Überzeugung gegen Zirkus mit Tieren: Emma Schweiger sitzt als trauriger Harlekin inszeniert in einer Manege. Sie blickt herzerweichend in die Kamera – schwere Ketten zu ihren Füßen. Die jüngste Tochter von Dana und Til Schweiger zeigt in einer PETA-Kampagne, dass Tiere nicht in einen Zirkus gehören. Denn laute Musik, brutale Dressur mit Bestrafung sowie ständiges Reisen in engen Transportwagen bedeuten großes Leid für die Tiere. Mit dem neuen Fotomotiv „Zirkus – kein Spaß für Tiere“ appellieren die Nachwuchsschauspielerin und PETA an die Menschen, keine Tickets für Shows mit Tierdressuren zu kaufen.
© Marc Rehbeck für PETA
„Als ich sehr klein war, habe ich einmal einen Zirkus mit Tieren besucht. Ich fand es ganz furchtbar und möchte dies nie wieder erleben. Mich faszinieren Vorstellungen mit tollen Akrobaten und farbenfrohen Kostümen. Kein Zirkus braucht dressierte Tiere, um Zuschauer zu begeistern!“
 
Zirkusse müssen mobil sein, daher sind die Tiergehege nur provisorisch. Sie sind weder ausreichend groß, noch sind sie sicher. Auf den Festplätzen der Städte können die natürlichen Bedürfnisse der Tiere nicht erfüllt werden. In den Innenstädten stehen die Zirkusbetriebe meist auf asphaltiertem Boden. Jedes Jahr brechen dutzende Tiere aus ihren Gehegen aus und gefährden sich selbst und zahlreiche Menschen. Einen großen Teil ihres Lebens müssen die Tiere in Käfigen verbringen.


Zirkus: Kein Ort für Tiere

PETA fordert ein grundsätzliches Verbot von Tieren im Zirkus. Bezüglich exotischer Wildtierarten wie Elefanten, Tiger oder Affen sprechen sich auch die Bundestierärztekammer sowie der Bundesrat für ein Verbot aus, ebenso wie die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland. Einer repräsentativen forsa-Umfrage vom Mai 2014 zufolge vertreten 82 Prozent der Deutschen die Auffassung, dass Wildtiere nicht artgerecht im Zirkus gehalten werden können. 19 europäische Länder, darunter Belgien, Österreich, die Niederlande und Griechenland, haben bereits bestimmte oder alle Tierarten im Zirkus verboten.
 
Aber nicht nur Tiger, Elefanten und Bären leiden im Zirkus. Auch „domestizierte“ Tierarten wollen ihr Leben nicht auf dunklen Lkw und in engen Boxen verbringen müssen. Pferde etwa sind sehr sensible und soziale Lauftiere, die in einer Herde leben möchten und ausreichend Auslauf benötigen. Im Zirkus werden sie in viel zu kleinen Boxen gehalten. Laut Zirkusleitlinien steht ihnen für nur zwei Stunden pro Tag Auslauf in einem Außengehege zu. In der Realität wird ihnen selbst dieser kurze Auslauf oft verwehrt. Bei der Dressur ist die Peitsche immer mit dabei - die Tiere gehorchen aus Angst vor Bestrafung, nicht weil es ihnen Spaß macht. Im Zirkus sind die Richtlinien auch bei Lamas nicht auf die Bedürfnisse der Tiere, sondern auf die Wünsche der Betreiber zugeschnitten. Ihr Außengehege muss lediglich ein Viertel der Zoofläche betragen: nur 75 Quadratmeter. Anstatt einem ganztägigen Zugang zum Außengehege wie im Zoo haben Lamas im Zirkus nur eine Stunde pro Tag Anspruch auf den kleinen Auslauf.
 
Laut Bundesregierung gibt es in deutschen Zirkusbetrieben gut 1.400 Tiere, davon mehr als 900 Wildtiere. Dem gegenüber stehen über 600 Zoos, Tierparks und Auffangstationen in Deutschland. Innerhalb einer Übergangsfrist von beispielsweise zwei Jahren könnten alle Tiere problemlos dorthin überführt werden.

Was Sie tun können

Bitte appellieren Sie an die Bundesregierung, Tiere im Zirkus zu verbieten. Unsere Petition können Sie unter PETA.de/Tierverbot-Zirkus unterzeichnen.