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Ermittlungen gegen deutschen Marktführer der Puten-Industrie: PETA stellt erschütternde Rechercheergebnisse vor

 
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Fleisch des Erzeugers wird auch in der Schweiz verkauft

Stand Juni 2013

Pressekonferenz
Wann? Mittwoch, 19. Juni 2013, 10:30 Uhr
Wo? Jugendherberge Zürich, Mutschellenstraße 114, 8038 Zürich


Zürich / Stuttgart, 17. Juni 2013 – Erschütternde Missstände bei einem der führenden Putenproduzenten Deutschlands mit Hauptsitz in Niedersachsen: Ermittler der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. konnten von Januar bis Ende Mai 2013 umfangreiche Ermittlungen in Mastbetrieben des industriellen Putenerzeugers durchführen. Die Aufnahmen der Tierrechtler dokumentieren das letzte Drittel der Mastperiode: Sie zeigen kranke, halbtote und schwerverletzte Puten, gewalttätige Ausstallungsvorgänge sowie das brachiale Einhängen der Tiere in das Schlachtband bei vollem Bewusstsein. Das Fleisch der gequälten Puten wird in großen Mengen auch im Schweizer Lebensmittelhandel verkauft.

„Die aus dieser Tierqual erzeugten ‚Produkte‘ landen schließlich als Discounter-Ware oder unter einschlägigen Markennamen im Kühlregal der Supermärkte auch in der Schweiz“, so Dr. Edmund Haferbeck. „Am Mittwoch wird PETA öffentlich präsentieren, welcher Erzeuger unter derart katastrophalen Bedingungen produziert und so nicht nur die Tiere, sondern auch das Wertegefühl der Schweizer Verbraucher mit Füßen tritt.“

Rund 11 Millionen Puten leiden derzeit in deutschen Mastbetrieben. Die Tiere sind für die Fleischproduktion systembedingt schwersten Misshandlungen ausgesetzt. Bislang wurden keine rechtlichen Verordnungen zum Schutz von Puten festgelegt.

Kontakt:
Dr. Edmund Haferbeck, Agrarwissenschaftler und rechtlicher Berater bei PETA, +49 (0)171 4317387, EdmundH@peta.de

Anmeldung erbeten unter pressestelle@peta.de.