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Erschreckende Zustände auf Brackenheimer Hof: Kühe stehen in eigenen Exkrementen

 
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PETA erstattet Strafanzeige

Stand Mai 2016
Brackenheim / Stuttgart, 10. Mai 2016 – Leben im Dreck: Bei einer Recherche in einem Kuhstall in Brackenheim bei Heilbronn trafen Ermittler der Tierrechtsorganisation PETA auf unhaltbare Zustände. Das auf dem Hof aufgenommene Videomaterial zeigt, wie die Tiere teilweise tief in ihren eigenen Exkrementen stehen. Das gesamte Areal macht einen stark verwahrlosten Eindruck. Direkt vor dem Stallgebäude steht die Gülle knöchelhoch und läuft bei Regen in die Stallung hinein. Wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz hat PETA nun das zuständige Veterinäramt informiert und Strafanzeige gegen den Hofbetreiber bei der Staatsanwaltschaft Heilbronn erstattet.
 
„Die Rinderhaltung in dem Stall in Brackenheim ist nicht nur herzlos, sondern auch tierschutzwidrig. Die Kühe werden wie Produktionseinheiten behandelt und mögliche Erkrankungen durch die verdreckte Umgebung werden billigend in Kauf genommen“, so Dr. Edmund Haferbeck, Manager der Rechts- und Wissenschaftsabteilung bei PETA. „Der Betreiber des Hofes handelt rechtswidrig und muss dafür bestraft werden.“
 
Ihr in der Regel kurzes Leben verbringen die meisten Rinder in Ställen, ohne jemals auf einer grünen Wiese zu stehen. Dabei sind Kühe soziale und intelligente Lebewesen, die Freundschaften und eine enge Bindung zu ihrer Familie eingehen. Die Forschung belegt, dass Kühe eindeutig den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung kennen – ein absolut zuverlässiges Zeichen für das Vorhandensein fortgeschrittener kognitiver Fähigkeiten. Wie Menschen und andere Tiere lernen auch Kühe schnell, Dingen fernzubleiben, die ihnen wehtun, wie zum Beispiel Elektrozäune und bösartige Menschen. Im Schlachthaus erleben offiziellen behördlichen Zahlen zufolge bis zu knapp zehn Prozent der Tiere den Schnitt durch die Kehle bei Bewusstsein, da die Betäubung nicht ordnungsgemäß durchgeführt wird.
 
PETA vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht dazu da sind, für die menschliche Ernährung ausgebeutet zu werden. Veganer führen nicht nur ein gesünderes Leben, jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder auf Fischerbooten. Mit dem kostenlosen Veganstart-Programm der Tierrechtsorganisation gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. PETA Deutschland e.V. ist die größte Interessenvertretung vegan lebender Menschen in Deutschland.
 

Rinder stehen tief im eigenen Mist in einer Rinderhaltung in Brackenheim. / © PETA
 
Das druckfähige Motiv kann hier heruntergeladen werden.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Kühe
PETA.de/GrausamkeitanTieren
Veganstart.de
 
Kontakt:
Judith Stich, +49 (0)30 6832666-04, JudithS@peta.de