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Rote Listen und Aquakultur sind keine Lösung

Stand März 2009
Sie haben richtig gehört: Essen Sie Wale. Wenn Sie nicht die Selbstdisziplin haben, keinen Fisch mehr zu essen, aber trotzdem unermessliches Tierleid, die Leerung der Meere und das Aussterben der Fische verhindern möchten, dürfen wir Ihnen vorschlagen, dass Sie Fische in Ruhe lassen und ... Wale essen?

Die Zahlen
Derzeit konsumiert die Menschheit 100 Millionen Tonnen Fisch aus dem offenen Meer und 55 Millionen Tonnen aus der Aquakultur, das sind weltweit Hunderte Milliarden Meerestier-Individuen jährlich …
Rechnen wir es einmal durch: Ein Fischessen für vier Personen kann eine zweistellige Todesrate bedeuten. Wale sind groß. Tatsächlich wiegen Blauwale durchschnittlich 84 Tonnen. Der Pottwal bringt es auf durchschnittlich auf 35 Tonnen, und ein typischer Grauwal wiegt ca. 20 Tonnen. Wären Blauwale die einzige Menü-Wahlmöglichkeit für Fleischesser, läge die durchschnittliche Jahres-Gesamtleichenzahl von Blauwalen für die Befriedigung des Fischappetits der Menschen bei 1,8 Millionen Blauwalen. Geht man von einem Durchschnittsgewicht einer Sardine, 300g, aus, kommt man pro Wal auf 280.000 Fische.

Würde man also Wale statt Fische essen, könnten wir jedes Jahr erneut knapp 40 Milliarden Fischen einen grauenhaften Tod ersparen!

 

entspricht 280.000 Sardinen!
So sterben Wale
Wale werden gejagt, umzingelt und dann mehrmals abgestochen. Walfamilien, “Schulen”, leiden sehr, wenn ein Tier, besonders eine Mutter oder ein Kalb, beseitigt wird, und die seelischen Wunden nach dem Miterleben eines grausigen Todes gehen tief. Dies trifft wahrscheinlich auf die meisten Tiere zu.

Ganz ähnlich sterben Fische
Beim kommerziellen Fischfang leidet jeder einzelne Fisch entsetzlich, wenn er aus den Tiefen des Meeres an Land gezogen wird, wenn ihm aufgrund des Druckabfalls die Augen aus den Höhlen und der Magen aus dem Mund hervorquillt, wenn er im Netz erstickt und zerquetscht wird oder an Land lebend aufgeschnitten und ausgenommen wird.

 

So sieht es in der Aquakultur aus

In der Fischzuchtindustrie sind die Fische extremem Stress und Krankheiten ausgesetzt. Viele Menschen können nicht verstehen, dass Fische ebenso wenig wie Hunde oder Kinder Lebensmittel sind. Tatsache ist, Fische sind Wirbeltiere, die Schmerzen empfinden und versuchen, diese zu vermeiden und die verzweifelt um ihr Leben kämpfen. Um die Sterblichkeitsrate zu reduzieren, werden Fische mit Antibiotika und Chemikalien gefüttert. Wenn der Zeitpunkt der Schlachtung näherrückt, wird den Fischen oft die Nahrung verwehrt, um ihre Ausscheidungen während des Transports zu verringern. Die meisten werden bei vollem Bewusstsein geschlachtet und bluten aus, während andere langsam in Panik und nach Luft schnappend ersticken, wenn das Wasser abfließt.

 

Meinen wir das wirklich ernst?

Viele Menschen stimmen sofort mit ein, wenn die Japaner, Norweger, Isländer und andere Walfangländer verurteilt werden, ignorieren aber gleichzeitig das große Leiden, das sich hinter den Kartons mit Fischstäbchen verbirgt, die sie mit nach Hause nehmen. Es ist nicht so, dass die Wal essenden Nationen entschuldigt werden sollen, vor allem angesichts der Tatsache, dass überall auf der Welt eine vegane Ernährung leicht, schnell, nahrhaft, schmackhaft, billig, praktisch, umweltfreundlich, gesundheitsfördernd und freundlich ist. Aber Wale zu essen ist von allen Fleischkonsum-Gewohnheiten definitiv eine die am wenigsten Opfer fordert, da Wale sehr viel größer und schwerer sind als Fische.

Wenn Sie die Idee nicht mögen, Wale zu essen, dann versetzen Sie sich doch einmal in die Lage von einem der vielen Milliarden Fische, die Angst und Schmerzen empfinden, während Sie dies lesen.
Erwachsen zu sein bedeutet, zählen zu können und unsere Macht als Verbraucher einsetzen zu können, um die Welt zu einem besseren Ort für alle fühlenden Lebewesen auf dieser Welt zu machen, nicht nur für uns selbst.

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