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Ex-„Puten-Ministerin“ Grotelüschen auf dem Weg nach Berlin – Fortsetzung von Lug und Trug auch im Bundestag?

 
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Stand Juli 2012
Großenkneten / Gerlingen, 27. Juli 2012 – Hiobsbotschaft aus dem CDU-Gemeindeverband Großenkneten: Nachdem Astrid Grotelüschen eine erneute Kandidatur für den Bundestag in Erwägung zieht, weist die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. auf ihre katastrophalen Versäumnisse als niedersächsische Agrarministerin hin und spricht ihr jegliche politische Kompetenz ab. Wenn Grotelüschen ihre Augen vor Tierleid verschließt, ist sie vermutlich auch nicht um das Wohl der Gesellschaft bemüht, sondern sitzt im Bundestag, um ihre eigenen Interessen und jene ihrer Klientel zu vertreten.

„Wer kraft seines Ministeramtes, die CDU Niedersachsen im Rücken und begleitet von einem Staatssekretär, der PETA als eine ‚kriminelle Vereinigung‘ verleumdete, gegen eine gemeinnützige und als besonders förderungswürdig anerkannte Tierrechtsorganisation angeht, hat – ebenso wie ihr tief gefallener Ziehvater Christian Wulff – jeglichen Anspruch auf ein politisches Amt verloren“, resümiert Dr. Edmund Haferbeck, promovierter Agrarwissenschaftler und rechtlicher Berater bei PETA.

PETA weist darauf hin, dass Astrid Grotelüschen, die als enge Geschäftspartnerin des skandalträchtigen Wiesenhof-Konzerns gilt, in ihrer Zeit als niedersächsische Agrarministerin die Brutproduktion von qualgezüchteten Putenküken der Rasse BUT 6 ihres Familienbetriebes wissentlich duldete und gar förderte – viele dieser Tiere können am Ende der Mast in den angeschlossenen Putenerzeuger-Gemeinschaften kaum mehr stehen und gehen.

Grotelüschen versuchte mittels falscher eidesstattlicher Versicherungen von Putenmästern, die über ihr damaliges Ministerium lanciert wurden, die belastenden Undercover-Videos von PETA in Verruf zu bringen, obwohl die alltäglichen Tierquälereien in der Putenproduktion offensichtlich waren.

Einer dieser Betriebe, der bis zum Schluss sämtliche Vorwürfe von sich wies, wurde inzwischen der Lüge überführt und muss sich vor Gericht verantworten. Die Universität Leipzig hat in einem Auftragsgutachten für die Staatsanwaltschaft Stralsund die schweren Tierschutzverletzungen, das PETA-Ermittler dokumentierten, wissenschaftlich untersucht und bestätigt.

Aktenzeichen der Staatsanwaltschaft Stralsund: 552 Js 16794/10

Weitere Informationen:
PETA.de/grotelueschen

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de