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Existenzsorgen beim Berliner Tierheim

 
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PETA fordert die Einführung eines „Hundeführerscheins“ gegen Spontankäufe

Stand Januar 2012
Berlin / Gerlingen, 13. Januar 2012 – Das Berliner Tierheim stößt Medienberichten zufolge an seine Kapazitätsgrenzen. Derzeit befinden sich über 400 Hunde in den fünf Hundehäusern, die eigentlich für 320 Tiere ausgelegt sind. Hinsichtlich der prekären Lage, die einen deutlichen Trend zeigt, fordert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. die bundesweite Einführung eines sogenannten Hundeführerscheins. Dieser stellt in einem Theoriekurs und einem Praxisseminar nicht nur sicher, dass potenzielle Hundehalter gewissenhaft und tiergerecht mit ihren Hunden umgehen. Der Nachweis würde zudem Menschen, die sich nicht ausführlich mit dem Thema Hundehaltung beschäftigt haben, von einem Spontankauf abrücken lassen.
„Noch bevor Menschen einen Hund aufnehmen, müssen sie den sachgemäßen Umgang mit Hunden lernen und vorweisen“, sagt Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Ein Hundeführerschein verhindert, dass sich Menschen unüberlegt einen Hund ins Haus holen und ihn später womöglich im Tierheim abgeben. Zudem beugt dieser Nachweis der Entstehung von Aggression vor. Denn jeder Hund, der falsch gehalten und behandelt wird, kann zu einer Gefahr für den Menschen werden.“

In der Schweiz sind Hundehalter bereits seit September 2008 zu einem „Hundeführerschein“ verpflichtet. Niedersachsen wird diesen 2013 als erstes Bundesland in Deutschland einführen. Der „Hundeführerschein“ ist nicht nur zur Verhinderung von Beißvorfällen sinnvoll, er trägt auch dem Tierschutzgedanken Rechnung.

PETA weist darauf hin, dass jedes Jahr 78.000 Hunde in deutschen Tierheimen landen, darunter sehr viele Tiere, die unüberlegt „angeschafft“ wurden.
Weitere Informationen:
www.peta.de/hundefuehrerschein
www.peta.de/silkewechsung
www.peta.de/haustiere

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de