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 »  »  »  »  » Exklusiv bei PETA: Brigitte Bardot über die Rettung der Robben

Exklusiv: Brigitte Bardot ruft zum Boykott von kanadischen Ahornsirup auf, um das Robbenschlachten endlich zu stoppen!

 
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Stand Januar 2011
Brigitte Bardot, die am 28. September 2009 ihren 75. Geburtstag feiert, wird ganz und gar nicht müde, für die Tiere zu kämpfen. Die französische Ikone hat nun einen Gastbeitrag für den Blog von PETA USA - The PETA Files - geschrieben, in dem Sie alle Menschen auffordert, zusammen mit PETA das berühmteste aller kanadischen Produkte zu boykottieren: Ahornsirup! Quebec produziert über 70% des Ahornsirups weltweit.

“Amerikaner haben durch den Boykott von französischem Wein gegen die friedvolle Einstellung Frankreichs (zum Krieg im Irak) protestiert; genauso ist nun Ahornsirup das ideale Produkt, das es zu boykottieren gilt, um sich gegen Kanadas grausames Robbenschlachten auszusprechen”, schreibt Bardot, die sich als eine der ersten Prominenten für die Robben einsetzte. „Es besteht kaum ein Zweifel, dass Boykotte der Konsumenten genau dort treffen, wo es am meisten weh tut – im Geldbeutel.“

PETA & Brigitte Bardot bitten alle Menschen, kanadischen Ahornsirup zu boykottieren, um die kanadische Regierung unter Druck zu setzen, das jährliche kommerzielle Robbenschlachten endlich einzustellen.

 

Brigitte Bardot auf einer Pressekonferenz in Nizza im Jahre 2002 / CC (Cdrik b06)
Hier der komplette Text von Brigitte Bardot in deutscher Übersetzung:

Als im Jahr 2003 Politiker und Moderatoren zum Boykott französischer Produkte aufriefen, da sich mein Land gegen den Krieg im Irak aussprach, gingen die Verkäufe von französischem Wein in den Vereinigten Staaten innerhalb weniger Tage um 26% zurück. Dieser Boykott hat französischen Winzern aufgrund der verringerten Nachfrage im Ausland möglicherweise einen Verlust von 112 Millionen Dollar eingebracht.

Es besteht kaum ein Zweifel, dass Boykotte der Konsumenten genau dort treffen, wo es am meisten weh tut – im Geldbeutel.

Die ethische Reaktion zahlreicher Menschen kann eine Regierung oder ein Unternehmen manchmal dazu bewegen, seine Vorgehensweise zu ändern. Deshalb werde ich PETAs Boykott von kanadischem Ahornsirup so lange unterstützen, bis die kanadische Regierung endlich das Abschlachten der Robben – das größte Massaker an Meeressäugern weltweit – beendet.

Das kanadische Gesetz erlaubt es, Robbenbabys ab dem Zeitpunkt legal zu töten, wenn sie ihr weißes Babyfell verloren haben. Das geschieht ca. 2 Wochen nach ihrer Geburt. Die Robben werden auf den Eisschollen erschlagen und manche noch bei lebendigem Leib gehäutet. Jedes Frühjahr wiederholt sich dieses Horrorspektakel: die Eisschollen werden zu offenen Schlachthäusern, wo Babys sterbend liegen bleiben und ihre Mütter verzweifelt versuchen, ihre kleinen, blutigen Körper wieder zum Leben zu erwecken.

Dieses grausame Blutvergießen hat nur einen Zweck: den Pelzhandel anzutreiben!

Die kanadischen Behörden sind Komplizen in diesem Massaker und verwenden riesige Geldsummen auf diese sterbende Industrie, die vor den Augen der Weltöffentlichkeit ein Schandfleck auf Kanadas Ruf ist.

Wir müssen etwas unternehmen und Kanada klar machen, dass es kriminell, verantwortungslos und ein wirtschaftlicher Selbstmord wäre, die kommerzielle Robbenjagd fortzuführen.

Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union haben Robbenprodukte bereits verboten. Kanada produziert ca. 85% des weltweit verbrauchten Ahornsirups – das Ahornblatt ist das Symbol des Landes.

Amerikaner haben durch den Boykott von französischem Wein gegen die friedvolle Einstellung Frankreichs protestiert; genauso ist nun Ahornsirup das ideale Produkt, das es zu boykottieren gilt, um sich gegen Kanadas grausame Robbenjagd auszusprechen

Indem man sich weigert, Ahornsirup zu kaufen und so klarstellt, dass man das Massaker auf den kanadischen Eisschollen nicht unterstützt, kann man den kanadischen Behörden eine klare Botschaft vermitteln. Deshalb bitte ich Sie, sich PETA anzuschließen und kanadische Produkte zu boykottieren, um den Verantwortlichen des Landes zu zeigen, dass das Robbenschlachten inhuman ist und für Kanada sowohl eine Schande als auch eine Bedrohung der wirtschaftlichen Lage ist.

Ich führe diesen Kampf nun seit über 33 Jahren an und konnte bereits viel erreichen – mit Ihrer Hilfe können wir auch diesen letzten Sieg erringen. Ich zähle auf Sie!

Brigitte Bardot ist Vorsitzende der Brigitte Bardot Foundation in Paris.