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10 faszinierende Fakten über Füchse

Stand November 2013
Füchse sind kluge Familientiere. Obgleich Rotfüchse in Deutschland heimisch sind, wissen viele Menschen nur sehr wenig über diese anmutigen Tiere oder haben sie je in freier Wildbahn gesehen. Mit den folgenden Fakten möchte PETA Ihnen das Leben der Füchse näherbringen und aufzeigen, warum diese Tiere wertvoll sind.

© digitalprimate flickr.com
1. Füchse gehören zur Familie der Hunde (Canidae). Ein weiblicher Fuchs wird ‚Fähe‘ genannt, das männliche Tier ‚Rüde‘ bzw. ‚Reineke‘ und die Jungfüchse ‚Welpen‘. Eine Gruppe von Füchsen nennt man ‚Rudel‘.

2. Der Fuchs ist die einzige Hundeart, die ihre Krallen teilweise ein- und ausfahren kann und vertikale statt runde Pupillen hat – ähnlich wie Katzen. Im Laufe der Evolution entwickelten der Fuchs und die Wildkatze durch ihre ähnliche Lebensweise vergleichbare Eigenschaften.

© Martin Cathrae/flickr.com
3. Eine Fuchswohnung heißt ‚Bau‘. Mit zumeist mehreren Ausgängen, wie beispielsweise einem Loch im Boden unter Gartenlauben oder ähnlichem, bietet der Bau ideale Fluchtmöglichkeiten. Bei der Baujagd werden die Tiere von Jägern mit Hunden aus ihrem schützenden Bau getrieben und erschossen.

4. Der Rotfuchs (Vulpes vulpes) ist der in Mitteleuropa weitverbreitetste Wildhund. Weltweit gibt es noch viele weitere Fuchsarten, die sich ihren jeweiligen Umweltbedingungen angepasst haben. Der Graufuchs in Nordamerika kann beispielsweise auf Bäume klettern, der schneeweiße Polarfuchs überlebt Temperaturen bis -80° C und der Fennek gräbt sich einen Bau in den Sanddünen der nordafrikanischen Wüsten.

© Peter G Trimming/flickr.com
5. Fuchswelpen können nach ihrer Geburt weder sehen, hören noch laufen. Deshalb muss ihre Mutter sie gut beschützen, während die Väter jagen, um ihre Familie zu ernähren.

6. Obgleich wildbiologische Studien immer wieder belegen, dass Füchse weder den Menschen noch andere Tierpopulationen bedrohen, werden jedes Jahr allein in Deutschland fast eine halbe Millionen Füchse von herzlosen Hobbyjägern getötet. Bei Treib-, Drück- oder Baujagden werden den Füchsen schmerzhafte und tödliche Schussverletzungen zugefügt. Angeschossene Tiere werden oftmals nicht aufgefunden und verbluten qualvoll im Wald.

© Peter G Trimming/flickr.com
7. Füchse essen beinahe alles – von Beeren über Würmer, Spinnen und Kleintiere, wie Mäuse und Vögel, bis hin zu Aas. In Stadtnähe ernähren sich Füchse auch von leicht zugänglichen Müllresten. Für den Winter vergraben die Tiere Futterreste in Erdlöchern, von denen sie sich in Notzeiten ernähren.

8. Wegen ihres wunderschönen, rötlichen Fells werden Füchse von der gewissenlosen Pelzindustrie auf Pelzfarmen gezüchtet oder mithilfe der Fallenjagd gefangen. 85 Prozent der Felle in der Pelzindustrie stammen aus industriellen Pelzfarmen, wo mehrere Tiere gemeinsam in winzige Drahtkäfige gepfercht werden und sich verhaltensgestört bis auf die Knochen annagen. Um ihren wertvollen Pelz nicht zu beschädigen, werden Füchse mit analem Elektroschock brutal getötet.

Graufuchswelpe © Peter G Trimming/flickr.com
9. Jungfüchse verlassen nach drei bis vier Wochen zum ersten Mal ihren Bau und verbringen viel Zeit mit Spielen, Fangen und Raufen. Dabei bildet sich die Rangordnung heraus und die Tiere erlernen wichtige Verhaltensweisen für Jagd, Feindvermeidung und soziale Interaktion.

10. Füchse sorgen sich rührend um ihre Kinder. Im Mai 2009 berichtete die britische Daily Mail, von einem Babyfuchs, der in eine Schlingenfalle geraten war. Der Fuchswelpe war schwer verletzt und konnte sich nicht befreien. Er überlebte das Trauma nur, weil seine Mutter ihn während dieser Zeit mit Futter ernährte, bis er gerettet wurde.

 

Was Sie tun können

Tragen und kaufen Sie niemals Pelz von Füchsen oder anderen Tieren.
  • Lernen Sie mehr über die grausame Realität, der Füchse auf Pelzfarmen ausgesetzt sind.
  • Unterstützen Sie PETA Deutschlands Arbeit gegen die Pelzindustrie und die Jagd-Lobby.