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Festgenommener „Porno-Killer“ verging sich auch an Katzen

 
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PETA: Tierquälerei muss ernst genommen werden

Stand Juni 2012
Berlin / Gerlingen, 5. Juni 2012 – Nachdem der wegen Mordes international gesuchte kanadische Pornodarsteller Luka Rocco Magnotta am gestrigen Montag in Berlin gefasst wurde, weist die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. darauf hin, dass sich der 29-Jährige bereits 2010 an Katzen verging. Magnotta erstickte und ertränkte die hilflosen Tiere, Videoaufnahmen davon stellte er ins Internet. PETA USA und andere Tierschutzgruppen haben damals die Behörden über diese Tierquälerei in Kenntnis gesetzt und darauf hingewiesen, dass Täter, die Tiere malträtieren, häufig auch an Menschen Verbrechen begehen. Das dokumentierte Videomaterial stellte PETA USA nun erneut den kanadischen Behörden zur Verfügung – dieses wird derzeit von der Polizei in Montréal analysiert.

„Sollten sich die Beschuldigungen bewahrheiten, ist Magnotta ein weiterer Straftäter, der wie auch schon Ted Bundy, Ronny Rieken oder Jan O. Tiere gequält hat, bevor er zum Töten von Menschen überging“, so Harald Ullmann, 2. Vorsitzender von PETA Deutschland. Dieser erschütternde Fall ist eine Erinnerung daran, dass man Gewalttaten gegenüber Tieren ernst nehmen muss, da auch das Leben von Menschen davon abhängen kann.“

Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Nur allzu oft wird Tiermissbrauch als ein Kinderstreich angesehen. Es ist jedoch gefährlich, nicht einzugreifen und Statistiken zu ignorieren, die belegen, dass Kinder, die Tiere verletzen, sich auf einem gefährlichen Weg befinden.

PETA weist darauf hin, dass Tiermissbrauch ein Symptom für eine tiefgreifende mentale Störung ist. Tierquälerei wird für psychische und emotionale Krankheiten als Diagnosekriterium für Verhaltensstörungen aufgeführt. Deshalb setzt PETA Deutschland e.V. auch regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, die zur Ermittlung der Täter führen – zahlreiche Überführungen konnten auf diese Weise verbucht werden.

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt.

Weitere Informationen:
www.peta.de/staatsanwalt
www.peta.de/web/missbrauch_von.185.html

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de