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Gesundheitliche Risiken

Stand Juli 2007
Im Fleisch von Fischen (und Schalentieren) können sich extrem hohe Mengen an Giftstoffen ansammeln (das bis zu 9-Millionenfache der Giftstoffe des Wassers, in dem sie leben), darunter auch PCB, Dioxin, Quecksilber, Blei und Arsen. Hierdurch können Gesundheitsprobleme wie Nierenschäden, Entwicklungsstörungen und Krebs entstehen, die tödlich enden können. Omega-3-Fettsäuren, die bei der Bekämpfung von Herzkrankheiten hilfreich sein sollen, befinden sich ebenfalls in Leinsamenöl und grünem Blattgemüse.

 

Sind Meeres"früchte" gesund?

Den englischen Originalartikel finden Sie auf der Hompage des "Physician Committee for Responsible Medicine" .

Einer ging durchs Netz: Neue Regulierungen für Meeresfrüchte erweisen sich als großmaschig
Von Neal D. Barnard, M.D., und Cindy S. Spitzer

Bei ihren Versuchen, mit verdorbenem Fisch fertig zu werden, ist der US-Food and Drug Administration (FDA) ein wirklich großer Fisch durchs Netz gegangen.

 

Mehr als 100 000 an Meerestieren erkrankte Amerikaner pro Jahr

Auf den ersten Blick scheint das Qualitätsprüfungs-Programm für Meeresfrüchte der FDA, das nach einem zweijährigen Umsetzungsprozess in Kraft getreten ist, nach einer guten Idee auszusehen. Der neue Hazard Analysis and Critical Control Points (HACCP)-Plan der FDA hat zum Ziel, die Kontaminierung von Meerestieren mit Bakterien zu begrenzen, indem ausgewählte Fischverarbeitungsbetriebe begutachtet werden. Doch es ist äußerst zweifelhaft, ob nun tatsächlich überprüft wird, ob der Fisch, der im Laden gekauft wird, mit krankheitserregenden Bakterien, Quecksilber oder anderen Giftstoffen belastet ist. Derartige Spuren sind unsichtbar und die Inspektoren der Regierung werden nicht in der Lage sein, routinemäßig die komplizierten Tests durchzuführen, mit denen die Schadstoffe erkannt werden können.

Es wird meist ignoriert, dass der Verzehr von Meerestieren – selbst von frisch getöteten, "sauber verarbeiteten" Meerestieren – die Gesundheit gefährden kann. Meerestiere gelten in der breiten Öffentlichkeit als gesund, das ist jedoch nur die Lobby der Fischindustrie, die Wahrheit sieht anders aus.

Das Fleisch von Fischen und anderen Meerestieren ist mit hochgiftigen Chemikalienrückständen belastet. Fische und Schalentiere enthalten außerdem zu viel Eiweiß, Fett und Cholesterin. Hier einige Fakten:

Fische sind in allen Weltmeeren vertreten und nehmen mit ihrer Nahrung auch giftige Substanzen auf, je nachdem wie stark die Meere verschmutzt sind. Große Fische ernähren sich auch von kleinen Fischen und je größer die Fische (zum Beispiel Thunfische und Lachse), desto größer ist die Bioakkumulation giftiger Chemikalien in ihrem Fleisch.

In Fischen und Schalentieren wurden giftige Chemikalien nachgewiesen deren Konzentration 9-millionenfach höher ist als die, die sich im verschmutzten Wasser befindet.
Quecksilber, das besonders hochkonzentriert in Thunfischen und Schwertfischen zu finden ist, kann Hirnschäden verursachen, was gerade auch bei Kindern während des Wachstums katastrophale Folgen haben kann. Pestizide wie DDT, PCB und Dioxin werden mit Krebs, Störungen des Nervensystems, Entwicklungsschäden beim Fötus und vielen anderen Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht.
Wird der Verzehr von Fisch vermieden, sinkt auch der Quecksilberspiegel im Blut.