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FOTO: Blutverschmiert gegen grausame Walschlachtung – PETA-Protest vor dänischer Botschaft in Berlin

 
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Stand Juni 2012
Berlin / Gerlingen, 11. Juni 2012 – Sie werden gejagt, abgeschlachtet und verbluten jämmerlich – alljährlich finden hunderte Pilotwale auf den dänischen Färöer Inseln den Tod. Um auf die blutige „Tradition“ aufmerksam zu machen, protestierte die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. am heutigen Montag vor der dänischen Botschaft in Berlin. Unter dem Motto „Stoppt das Walmassaker auf den Färöer Inseln!“ wurden dazu Aktivisten der Organisation, mit schwarzen Bodypaintings besprüht und mit Kunstblut beschmiert, vor der dänischen Landesvertretung aufgebahrt.

„Dänemark muss endlich eingreifen und dem grausamen Gemetzel auf den Färöer Inseln ein Ende setzen“, so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin bei PETA.

Überwiegend in den Sommermonaten werden auf der Inselgruppe zwischen Schottland und Island etwa tausend Grindwale (Pilotwale) und Schnabelwale sowie Delfine abgeschlachtet. Mit Motorbooten werden die Wale in die Buchten getrieben, dann werden Metallhaken in die Blaslöcher gerammt und mit sogenannten Grindmessern das Rückgrat und die Halsschlagader der Tiere durchgeschnitten. Während einige der Wale stundenlang im Blut ihrer Familienangehörigen schwimmen und versuchen, diese zu retten, erleben Walmütter bei vollem Bewusstsein, wie man ihnen die Babys aus dem Bauch schneidet.

PETA fordert schon seit Jahren das sofortige Ende des grausamen Rituals. 2010 gab es vorübergehend Grund zum Optimismus, doch dann rechtfertigte Dänemark das Schlachten damit, dass die Färöer Inseln – obgleich zum dänischen Staat gehörend – über unabhängige Gesetze verfügen und das Massaker eine lange Tradition hat.

 

PETA-Protest gegen das Walmassaker / © PETA

 

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de