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FOTO: Halbnackt in Fleischschale – aufsehenerregende PETA-Aktion gegen Tierleid in der Fleischindustrie / Nürnberg, Ecke Breite Gasse/Krebsgasse

 
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Stand Oktober 2012
Nürnberg / Gerlingen, 12. Oktober 2012 – Ohne Betäubung unseren Nächsten die Ohren abschneiden, ihnen die Eckzähne ausreißen oder bei vollem Bewusstsein die Kehle aufschlitzen. Unvorstellbar in unserer Gesellschaft. Doch genau dies widerfährt abertausenden Tieren tagtäglich. Unter dem Motto „Wir alle sind aus Fleisch, Knochen und Blut – egal ob Mensch oder Tier“ machte die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. heute in Nürnberg auf das Leiden unserer Mitlebewesen in der Intensiv- und Biotierhaltung aufmerksam. Bei der provokanten Aktion brachten zwei halbnackte, mit Kunstblut beschmierte und in lebensgroßer Fleischschale unter Cellophan verpackte PETA-Unterstützerin auf prägnante Weise zum Ausdruck, wie im Supermarkt angebotenes Menschenfleisch aussehen könnte. Der Protest fand vor dem Hintergrund der Evenord-Messe in Nürnberg statt, auf der sich das „Fleischereihandwerk“ mit dem grausamen Tod von Milliarden von Tieren brüstet.

„Versetzen Sie sich in die Lage der Tiere“, fordert Kampagnenleiter Patrique-Robert Noetzel, Aktionskoordinator bei PETA. „Wenn Menschen wüssten, wie Tiere in der Intensiv- und Biotierhaltung leiden, würden sie kein Fleisch mehr essen. Allein in Deutschland werden jedes Jahr Milliarden Kühe, Schweine, Hühner, Truthähne, Enten, Gänse, Kaninchen und andere Tiere für den Fleischkonsum getötet.“

PETA weist darauf hin, dass die Intensivtierhaltung danach strebt, eine maximale Menge an Fleisch, Milch und Eiern so schnell und billig wie möglich zu produzieren – und das bei minimaler Platzanforderung für die Tiere. Folglich scheint in dieser profitorientierten Industrie ein humaner Umgang mit den Tieren keine Rolle zu spielen.

Jedes Jahr leiden und sterben über zwei Milliarden Tiere allein in Deutschland für die Fleischproduktion. Ohne Betäubung werden Rindern die Hörner abgesägt, Küken die Schnäbel gekürzt, Ferkeln die Eckzähne abgebrochen und die Schwänze abgeschnitten. Ohne jegliche Schmerzmittel werden Schweine und Rinder kastriert. Das Leben der Tiere besteht daraus, in dunklen Ställen eingepfercht zu sein, ohne die Möglichkeit, sich ein paar Schritte bewegen zu können. Im Schlachthof angekommen, werden sie meist bei vollem Bewusstsein ans Fließband gehängt oder ins Brühbad geworfen. PETA informiert daher über tierfreundliche Optionen und ermutigt die Menschen, sich rein pflanzlich zu ernähren.

PETA macht zudem darauf aufmerksam, dass sich hinter jedem Stück Fleisch ein ermordetes Tier verbirgt, das ein viel zu kurzes Leben unter unwürdigen Bedingungen fristen musste. Entscheiden Sie sich für eine rein pflanzliche Lebensweise – Ihrer Gesundheit und dem Wohl der Tiere zuliebe.

Mit PETAs Vegan-Probeabo gelingt der Umstieg auf die pflanzliche Ernährung spielend leicht.

PETA-Aktion in Nürnberg / © PETA