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Das traurige Leben der Gänse

Das traditionelle Martinstagessen gibt Anlass, einen Blick in deutsche Hühnermastbetriebe zu werfen, um sich die traurige Realität der sog. Martinsgänse vor Augen zu rufen

Stand Mai 2006
Gänse sind äußerst liebenswerte und intelligente Lebewesen: sie haben einen ausgeprägten Familiensinn, bleiben ihrem Partner ein Leben lang treu und trauern, wenn dieser stirbt. Der weltbekannte Verhaltensforscher Prof. Dr. Konrad Lorenz hat im Familienleben der Graugänse zahlreiche Analogien zu dem der Menschen festgestellt.
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In den Mastfarmen werden die meist erst 10 Wochen alten Gänsekinder kopfüber ans Fließband gehängt, welches sie - zumeist schlecht betäubt - zu einem rotierenden Messer fährt, das ihnen die Köpfe abtrennt. Zuvor werden viele Gänse ohne Betäubung gerupft, um Daunen zu gewinnen. Dabei werden den Tieren im Akkord sämtliche weichen Federn vom Körper gerissen; häufig kommt es hierbei vor, dass große Hautstücke mit ausgerissen werden.

 

In der Aufzucht werden tausende Gänse in kürzester Zeit auf ein maximales Gewicht gemästet. Dies führt zu schmerzhaften Gelenkentzündungen, verkrüppelten und gebrochenen Beinen, Atemnot und Herzanfällen. In der drangvollen Enge der Massentierhaltung kommt es vielfach vor, dass die schwachen Tiere zu Tode getrampelt werden.

Auf Grund dieser schlimmen Haltungsbedingungen möchte Sie PETA Deutschland e.V. bitten, statt der Familie eine in grausamen Verfahren gezüchtete und geschlachtete Gans anzubieten, lieber ein von PETA entworfenes leckeres und rein pflanzliches Martinstag-Rezept zu probieren.

Hier können sie ein leckeres vegetarisches Rezept für einen „falschen Gänsebraten" ansehen.


Lernen Sie mehr über das unbekannte Leben von Gänsen & Enten!
Bestellen Sie das PETA-Flugblatt: "Warum keine Gänse essen" und verteilen es an Stellen, wo Gänse angeboten werden oder lassen Sie es an gut besuchten Plätzen wie: Wartezimmer, Zugabteilen, Arztpraxen etc. "liegen".