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Gehäutete Hündin in Geldern gefunden – PETA erhöht ausgesetzte Belohnung für Hinweise um weitere 1.000 Euro

 
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Stand Dezember 2016
Geldern / Stuttgart, 29. Dezember 2016 – Suche nach Tierquäler: Am Dienstag fand eine Spaziergängerin eine Hündin am Ufer der Gelderner Fleuth, der ein unbekannter Täter das Fell bis auf die braunen Pfoten abgezogen und die Ohren abgeschnitten hatte. Die Hündin hatte weder einen Mikrochip noch eine Tätowierung. Welcher Rasse sie angehörte, war nicht mehr zu erkennen. Eine Untersuchung durch das Veterinäramt Kleve bestätigte, dass es sich bei dem Tier, das schon einige Tage im Wasser gelegen hatte, um eine junge, mittelgroße Hündin handelt. Außerdem stellte eine Tierärztin fest, dass sie sich ein Loch in die Zunge gebissen hatte. Ob ihr die Verletzungen vor oder nach dem Tod zugefügt wurden, ist nicht mehr festzustellen. Der Verein Helden für Tiere e.V. setzte eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise, die den Täter überführen, aus. Die Tierrechtsorganisation PETA erhöht die ausgelobte Belohnung um weitere 1.000 Euro auf nun 2.000 Euro. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Tat geben können, haben die Möglichkeit, sich telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail an PETA zu wenden – auch anonym. Möglicherweise waren mehrere Personen an der Tierquälerei beteiligt. Berichten in sozialen Netzwerken zufolge sollen am Holländer See und in der Umgebung ähnlich zugerichtete Hunde gefunden worden seien.
 
„Bitte helfen Sie mit, diese brutale Tat aufzuklären“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Wir vermuten, dass der Tierquäler es entweder auf das Fell der Hündin abgesehen hatte oder sie zum Spaß gequält und getötet hat. Der Täter muss gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden. Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.“
 
Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.
PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.
    
Die bis auf die braunen Pfoten gehäutete Hündin, die am Dienstag in Geldern gefunden wurde. Ein unbekannter Tierquäler schnitt der jungen Hündin auch die Ohren ab. / © Privat
 
Die Fotos stellen wir Ihnen auf Nachfrage gerne zur Verfügung.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/TierischeMitbewohner
PETA.de/Staatsanwalt
PETA.de/Whistleblower
 
Kontakt:
Judith Stich, +49 (0)30 6832666-04, JudithS@peta.de