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Giraffen-Tod im Zoo Augsburg: PETA übt scharfe Kritik

Stand Januar 2013
Augsburg / Gerlingen, 22. Januar 2013 – Sie stürzte und starb, doch ihr Tod war vermeidbar: Nach dem tragischen Tod der schwangeren Giraffendame Lada im Zoo Augsburg übt PETA Deutschland e.V. scharfe Kritik an den artwidrigen Haltungsbedingungen in zoologischen Einrichtungen. Die Tierrechtsorganisation fordert ein Zucht- und Importverbot für Giraffen, weil die großen und empfindlichen Tiere im Zoo nicht vor Verletzungen geschützt werden können. Enge Boxen, rutschige Böden, mit Risiken verbundene Betäubungen für tierärztliche Untersuchungen sowie Transporte in andere Zoos stehen für eine artwidrige Giraffenhaltung, die immer wieder Todesopfer fordert. Erst im vergangenen November ist im Zoo Dortmund Giraffe Tamu nach einem Sturz gestorben. In freier Wildbahn hingegen kommen tödliche Stürze selten vor, weil die Tiere an ein Leben in einer weitläufigen Savannenlandschaft angepasst sind. PETA setzt sich für ein Haltungsverbot von exotischen Tieren in Gefangenschaft ein. Die Aufgabe der Zoos sollte künftig darin bestehen, Tiere aus schlechter Privathaltung und aus dem Zirkus aufzunehmen.

„Giraffen gehören nicht in den Zoo“, sagt Diplom-Zoologe Peter Höffken, Wildtierexperte bei PETA. „Die Tiere kommen mit den engen Gehegen nicht zurecht, weil sie an ein Leben in Gefangenschaft niemals gewöhnt werden können.“

In Zoos weisen Tiere durch artwidrige Haltungsbedingungen in der Regel schwere Verhaltensstörungen auf. Die Besucher lernen hier nichts über die natürlichen Bedürfnisse und Lebensverhältnisse von Tieren in Freiheit.

Artgerechtes Leben nicht möglich: Giraffe im Tierpark Berlin / © PETA / Das Bild ist auf Anfrage auch in druckfähiger Qualität erhältlich.

Weitere Informationen:
PETA.de/Zoo

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de