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Gute Taten statt Weihnachtsbraten: „Christen für Tiere“ plädiert für ein tierfreundliches Weihnachtsfest!

 
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Stand Dezember 2016
Stuttgart, 22.12.2016 – Weihnachten für Mensch und Tier: Jedes Jahr werden anlässlich der weihnachtlichen Feiertage Millionen Mitgeschöpfe getötet, um zum Fest auf den Tellern zu landen. Das damit verbundene Leid der Tiere widerspricht den ethischen Wertmaßstäben des Weihnachtsfests, in dessen Mittelpunkt Nächstenliebe und Barmherzigkeit stehen. „Christen für Tiere“, eine Kampagne der Tierrechtsorganisation PETA, appelliert daher an die Verbraucher, auch am Esstisch ihr Mitgefühl zu zeigen und auf ein fleischfreies Menü zu setzen.

„Tradition und Tierleid müssen nicht Hand in Hand gehen“, so Julia Bielecki, Theologin und Betreuerin der Kampagne „Christen für Tiere“ bei PETA. „Sowohl die Kirchen als auch die Menschen sollten die besinnlichen Tage nutzen, um die Nächstenliebe als zentralen Wert des Christentums in die Tat umzusetzen – für alle Geschöpfe. Die Menschen können heutzutage auf zahlreiche leckere vegane Optionen zurückgreifen, für die kein Tier leiden musste.“

Laut einer Umfrage ist das beliebteste Gericht an Heiligabend „Kartoffelsalat mit Bockwurst“, dicht gefolgt von Gans und Ente. Bis zu 15 Millionen Enten und 10 Millionen Gänse landen im letzten Quartal des Jahres in Deutschland auf den Tellern. Der Großteil des auf dem deutschen Markt erhältlichen Gänsefleischs stammt aus Polen oder Ungarn. Das importierte Fleisch ist deshalb so günstig, weil die Tiere gleichzeitig für die Daunenproduktion eingesetzt werden. Der Lebendrupf, der EU-weit zwar verboten ist aber aufgrund bestehender Gesetzeslücken weitestgehend straffrei vollzogen werden kann, ist für die Geflügelindustrie ein lukratives Geschäft: Die Farmer können die Gänse vier- bis siebenmal bei lebendigem Leib rupfen – anstatt nur einmal wie bei dem Schlachtrupf. Enten verbringen ihr ganzes Leben in dunklen Hallen, zu Tausenden auf engstem Raum eingepfercht. Die Wasservögel haben dort keine Möglichkeit, ihren natürlichen Bedürfnissen nachzugehen, zu schwimmen oder ihr Gefieder zu reinigen. Sie sind darauf gezüchtet, in kurzer Zeit möglichst viel Fleisch anzusetzen, obwohl ihr restlicher Organismus nicht dafür ausgelegt ist. Die Folgen sind Koordinationsstörungen, Krankheiten und Bewegungslosigkeit, die bis zum Tod der Tiere führen können.

Als eine Religion der Ethik tritt das Christentum für Barmherzigkeit, Achtung vor dem Leben und Nächstenliebe ein. Die Kampagne „Christen für Tiere“ beschäftigt sich mit der Frage, wie diese Grundwerte global umgesetzt werden können und formuliert praktizierbare ethische Leitlinien für ein friedliches Zusammenleben von Mensch, Natur und Tier, die bibelnah und theologisch fundiert sind. Die Tiere sind „unsere Brüder und Schwestern“, unsere Nächsten. Jede Nutzung von ihnen – sei es zur Nahrungsmittelproduktion, für Bekleidung, zur Unterhaltung oder in Tierversuchen – und jede Degradierung von Tieren zur Ware widersprechen einer friedvollen, bewahrenden und lebensachtenden Haltung.

PETA vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht dazu da sind, für die menschliche Ernährung ausgebeutet zu werden. Veganer führen nicht nur ein gesünderes Leben, jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder in Fischernetzen. Mit dem kostenlosen Veganstart-Programm der Tierrechtsorganisation gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. PETA ist die größte Interessenvertretung vegan lebender Menschen in Deutschland.
 
 

Gerade an Weihnachten sollte Barmherzigkeit auch die Tiere mit einschließen. / © PETA
 
Das druckfähige Motiv kann hier heruntergeladen werden.
Weitere Informationen:
Christen-fuer-Tiere.de
Veganstart.de
Erkenne-den-Zusammenhang.de
 
Kontakt:
Valeria Goller, +49 (0)711 860591-521, ValeriaG@peta.de