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Hai-Tod im Zoo Leipzig – PETA kritisiert kommerziellen Handel mit den Knorpelfischen

Stand November 2012
Leipzig / Gerlingen, 6. November 2012 – Nach dem plötzlichen Tod eines Schwellhais im Zoo Leipzig kritisiert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. den Handel mit Haifischen aufs Schärfste. PETA sieht darin den Beweis, dass Haie in Aquarien kaum gezüchtet werden können, da die künstlichen Lebensbedingungen nichts mit ihrem Lebensraum im Ozean gemein haben. Die Organisation weist darauf hin, dass der Handel mit den Knorpelfischen dennoch boomt – vor allem der Import von Haien stellt ein lukratives Geschäft dar.

„Der kommerzielle Handel mit Haien muss aufhören, denn zu viele Tiere sterben jedes Jahr bei Fang, Transport und in den viel zu engen Becken einen grausamen Tod“, so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin bei PETA. „Viele Hai-Arten sind heute vom Aussterben bedroht. Wer die Fische bestaunen möchte, sollte dies in ihrer natürlichen Umgebung tun.“

PETA macht darauf aufmerksam, dass jedes Jahr etwa 5.000 Haie aus Asien nach Deutschland importiert werden. Dabei werden die Babys den Müttern häufig lebend aus dem Bauch geschnitten. Die Lebenserwartung der Fische in einem Aquarium ist sehr gering. Regelmäßig werden sie ausgetauscht, ohne dass die Besucher es bemerken.

PETA macht deutlich, dass sich von 500 Hai-Arten rund 60 nachzüchten lassen, doch die meisten dieser Fische sind für das Publikum nicht interessant oder spektakulär genug.

Weitere Informationen:
Fischen-tut-weh.de

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de