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Hamburg: Hundewelpe misshandelt und vor Mülltonne „entsorgt“ – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
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Stand September 2017
Hamburg / Stuttgart, 14. September 2017 – Suche nach Tierquäler: Einer Polizeimeldung zufolge fand ein Anwohner am 11. August einen schwer verletzten Hundewelpen vor einem Mülltonnenverschlag im Hof seines Hauses in der Buddestraße in Hamburg-Wilhelmsburg und übergab ihn der Polizei. Die circa zwei Monate alte, schwarz-braune Terriermischlings-Hündin verstarb kurze Zeit später trotz umfassender tierärztlicher Behandlung in der Obhut des Tierschutzvereins Süderstraße. Eine im Institut für Hygiene und Umwelt durchgeführte Untersuchung ergab, dass der Welpe aufgrund massiver Hirnverletzungen infolge von stumpfer Gewalteinwirkung mit einem harten Gegenstand verstorben ist. Die Polizei ermittelt und bittet unter der Rufnummer 040 4286-56789 um Hinweise zur Tat. Um den Täter zu überführen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA jetzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise, die zu seiner Ergreifung führen, aus. Zeugen können sich ebenso telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail bei PETA melden – auch anonym.
 
„Bitte helfen Sie mit, diese grausame Tat aufzuklären“, sagt Judith Pein im Namen von PETA. „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.“

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“
Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

 
Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Staatsanwalt

PETA.de/Whistleblower

Kontakt:
Denis Schimmelpfennig, +49 711 860591-528, DenisS@peta.de