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Hertha BSC und Union Berlin auf den hinteren Rängen: PETA veröffentlicht Rangliste der Veggie-freundlichsten Stadien in der Fußballbundesliga

 
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Altbekannte dominieren die Spitze, doch auch Außenseiter konnten überzeugen

Stand Juni 2016
Berlin / Stuttgart, 7. Juni 2016 – Auch Fußballfans wollen es vegan: Kurz vor der Fußball-Europameisterschaft hat die Tierrechtsorganisation PETA für die Spielsaison 2015/2016 erneut das Veggie-freundlichste Stadion der 1. und 2. Bundesliga gekürt. Nach zwei Jahren in Gelsenkirchen ist der Titel nun wieder in München. Mit drei Punkten Rückstand muss die VELTINS Arena (37 Punkte) mit dem zweiten Platz hinter der Allianz Arena vorlieb nehmen. Für Hertha BSC reichte es dieses Jahr auf dem Platz für die Teilnahme an der Qualifikationsrunde zur Europa League. Im Veggie-Ranking schwächelt die „alte Dame“ aus dem Berliner Olympiastadion jedoch: Nur acht Punkte konnte sie sammeln und landet damit auf Platz 13. Neben Crêpes gibt es zumindest wechselnde vegane und vegetarische Suppen für die Fans.
 
Beim zweiten Hauptstadtclub gibt es kulinarisch leider keine Veränderungen. Zwar befindet sich die Union beim Fußball in der oberen Tabellenhälfte, doch mit lediglich 6 Essenspunkten belegt der Verein einen der hinteren Plätze im Veggie-Ranking der 2. Liga. Für Fans, die sich vegan oder vegetarisch ernähren, gibt es nur Backwaren im Stadion An der Alten Försterei. Für die Vereine aus einer der vegan-freundlichsten Städte kann dies nicht genug sein.
 
„Kaum ein Thema wurde in den Fußballvereinen in dieser Saison so viel diskutiert wie die Vorteile einer pflanzlichen Ernährung. Die Rede ist von einer besseren Regeneration und weniger Verletzungen bei den Sportlern.  Die Tendenz zum bewussteren Genuss spiegelt sich auch immer mehr im Snackangebot in den Stadien wieder“, so Felicitas Kitali, Ernährungswissenschaftlerin und Fachreferentin bei PETA. „Leckere Wraps, verschiedene kreative Salate und herzhafte vegane Eintöpfe ziehen in immer mehr Sportarenen ein.“
 
Überraschungsverein der Saison ist Borussia Mönchengladbach (35 Punkte), der das Angebot im Borussia Park dank eines neuen Sponsors ausbauen konnte. Auch in anderen Stadien wurde der „Kader“ an veganen und vegetarischen Speisen aufgestockt – allen voran wieder dabei ist der Signal Iduna Park von Borussia Dortmund auf dem vierten Rang (31 Punkte).
 
Seit 2005 veröffentlicht PETA regelmäßig zur Bundesliga-Saison das Ranking der Veggie-freundlichsten Stadien. Analog zur Drei-Punkte-Regel in der Bundesliga erhielten Stadien für vegetarische Speisen einen Punkt, für vegane Gerichte drei Punkte.
 
Zur Ermittlung des PETA-Rankings wurden Vereine, Caterer und Stadionbetreiber gebeten, der Tierrechtsorganisation eine Liste ihres vegetarischen und veganen Speisenangebots für Besucher zukommen zu lassen. Dabei verlässt sich PETA auf die Richtigkeit der Angaben. Nicht berücksichtigt wurden Knabbereien wie Chips, Eis, Popcorn oder Schokoriegel. 28 Vereine der 1. und 2. Bundesliga haben an der diesjährigen Befragung teilgenommen.
 
Die vollständige Tabelle der Veggie-Meister-Saison 2015/2016 und weitere Informationen finden Interessierte unter:
PETA.de/Fussball2016.
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de