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Hilflose Pferde und Rinder: Veterinäramt Emsland handelt offensichtlich nicht – PETA stellt Strafanzeige

 
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Stand Juli 2013
Hesepe (Emsland) / Gerlingen, 24. Juli 2013 – Pferde und Rinder werden in Hesepe wohl tierquälerisch gehalten - Die Pferde sind unterernährt, die Rinder haben kaum Nahrung, kaum Trinkwasser und so gut wie keine Bewegung. PETA Deutschland e.V. wurde von lokalen Tierfreunden auf das Schicksal der Tiere aufmerksam gemacht und reagierte umgehend. Bei der Staatsanwaltschaft in Osnabrück wurde Strafanzeige gegen die Halterin gestellt, doch die Besitzerin der Tiere scheint unbelehrbar. Die Missstände bestehen weiter und das zuständige Veterinäramt im Landkreis Emsland scheint permanent keinen Handlungsbedarf zu sehen, wiegelt auch die Beschwerden der aufgebrachten Bürger ab. Nicht zum ersten Mal fällt PETA dieses Vorgehen auf: Es ist dieser Landkreis, in dem PETA-Ermittlern ihre Arbeit besonders schwer gemacht wird und in dem die Tiere und die Helfenden keinerlei Unterstützung durch die zuständige Behörde erfahren. Sogar offene Ablehnung wird den Tierrechtlern von Seiten des Veterinäramtes entgegen gebracht. PETA kritisiert die Haltung und Arbeitsweise des Veterinäramtes im Landkreis Emsland auf das Schärfste.

"Es ist geradezu irrwitzig, dass nicht nur keine Sanktionen gegenüber überführten Tierquälern verhängt werden, sondern dass Tierquälerei durch Unterlassen von Hilfe sogar von diesem Veterinäramt mutmaßlich gefördert wird", kommentiert Dr. Edmund Haferbeck, Agrarwissenschaftler bei PETA Deutschland e.V. die Situation.

Im Fall der emsländischen Pferdequälerei auf dem „Gestüt von der Ritterburg“ ist mittlerweile ein Strafermittlungsverfahren gegen das zuständige Veterinäramt anhängig. Der Vorwurf lautet: Beihilfe zur Tierquälerei und unterlassene Amtshandlungen. (Az.: NZS 807 Js 11839/13 Staatsanwaltschaft Osnabrück. Fall: Gestüt von der Ritterburg)

Auch in den aktuellen Tierqualfällen in Hesepe hat die Tierrechtsorganisation PETA Strafanzeige wegen Unterlassung gegen das Veterinäramt Emsland erstattet.

Weitere Informationen:
PETA.de/PferdeRegionMeppen

Kontakt:
Dr. Edmund Haferbeck, 07156 17828-28, EdmundH@peta.de