Spenden
 »  »  » Hof Butenland - Das Kuhaltersheim ist ein Paradies für Tiere aus der Milchwirtschaft

Hof Butenland - ein Paradies für Kühe

Anhand von drei Kuh-Schicksalen werden die Qualen, das System und die Auswirkungen der Milchindustrie aufgezeigt

Stand Oktober 2009
Schon oft haben wir geschrieben, wie krank und ausgelaugt die Kühe in der Milchindustrie sind: immer wieder künstlich befruchtet werden, immer wieder die Neugeborenen entrissen bekommen, jeden Tag die 10fache Milchmenge geben müssen als von der Natur vorgesehen. Ein Leben lang im dunklen, stickigen, engen Stall stehen, auf Spaltenböden, ohne Tageslicht. Bereits nach 4-5 Jahren endet ein solches Leben auf dem Schlachthof.

 

Rosalie, die Einzelgängerin
Heute möchten wir Ihnen drei Freundinnen vorstellen, die diesem Elend entkommen sind: Rosalie, Frieda und Dolores.
Alle drei sind Bewohnerinnen des einzigen Kuh-Altersheimes an der Nordsee. Gemeinsam ist ihnen eine furchtbare Vergangenheit in der Milchindustrie, geblieben sind bleibende Wunden an Körper und Seele. Es sind nur drei Kuh-Schicksale – von über 4.500.000 – alleine in Deutschland:

 

Frieda, die freundliche Seniorin
Rosalie ist 9 Jahre alt, nach 5 Jahren „Milchviehbetrieb“ brach sie zusammen. Lange Zeit konnte sie nur noch liegen, völlig entkräftet – sie zeigt auffällige Leberwerte und leidet unter neurologischen Ausfällen (Krampfen) als Folge einer Autoimmun- und Stoffwechselerkrankung.

Frieda ist 10 Jahre alt, bereits mit 5 Jahren war sie körperlich am Ende, sie hat 3 Kälber geboren, das letzte Kalb durch einen Embryo-Transfer. Sie kam ausgelaugt und verbraucht auf den Hof, mit einem Beckenbänderriss und schlechten Blutwerten.

 

Dolores, die First Lady der Herde
Dolores ist 6 Jahre alt, bereits mit 2 Jahren sollte sie geschlachtet werden, da sie nicht schwanger wurde. Sie war abgemagert und litt unter massiven Hormonstörungen.

Bei allen Kühen des Kuhaltersheims, die aus der Milchproduktion kommen, besteht ein schlechtes Gangbild in Folge von chronischen Klauenerkrankungen (Entzündungen, Spreizklauen), außerdem Beckenschieflagen, alte Frakturen (Brüche) in Folge von Unfällen wie z.B Ausrutschen auf den Spaltenböden etc., erhebliche Stoffwechselerkrankungen und Mineralstoffmangel.

Es gibt kaum einen Tierarzt, der Erfahrungen mit der Behandlung von erkrankten Kühen hat. Denn wenn eine Kuh in der Milchindustrie nicht funktioniert, kostet sie Geld und wird zum Schlachter gebracht. Kein Tierarzt ist in der Lage, eine Kuh zu röntgen, es gibt einfach keine Geräte (außer in Unis, wo „geforscht“ wird), auch keine Operationsmethoden. Über viele Tiere gibt es ethologische Erkenntnisse, über Intelligenz, Sozialverhalten etc, doch über Kühe? Fast nichts. Sie werden behandelt wie Maschinen.

 

 

 

"Glass Walls - Wände aus Glas" - Paul McCartney über Vegetarismus:

 

Was Sie tun können!

Bitte unterstützen Sie die Aktivitäten von PETA für die Tiere. Helfen Sie mit, dass wir den zuständigen Behörden weiter Druck machen können, um Millionen von Tieren die Hölle auf Erden zu ersparen.

Ernähren Sie sich tierfreundlich vegan!