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Hund in Duisburg-Hochheide aufgeschlitzt

 
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PETA fordert angemessene Bestrafung des Tierquälers

Stand Februar 2012
Duisburg-Hochheide / Gerlingen, 10. Februar 2012 – Nachdem am vergangenen Dienstagabend im Duisburger Stadtteil Hochheide ein Hund von einem Mann aufgeschlitzt wurde, fordert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. eine konsequente Verfolgung dieser grausamen Tat und eine angemessene Bestrafung des Tierquälers. Der Mann, der nun wieder auf freiem Fuß ist, hatte den Mischling mit mehreren Messerstichen tödlich verletzt, ehe eine Passantin Hilfe herbeiholen konnte. Dem Täter droht nun eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine empfindliche Geldstrafe.

„Tierquälerei wird immer wieder verharmlost“, so Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA, „doch in solchen Fällen müssen Konsequenzen folgen. Tiermissbrauch kann erstes Anzeichen einer mentalen Störung sein. Polizei und Behörden sind in der Pflicht, diesen Fall von schwerer Tierquälerei ernst zu nehmen.“

Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen und ein erstes Anzeichen für geistiges Leiden sind. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität Saarland dazu: „Geschätzte 80-90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. PETA setzt regelmäßig Belohnungen aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen. Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Tierschutzgesetz §17 und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

PETA hat der Duisburger Polizei heute Informationen zu Gewalttaten an Tieren und deren Bedeutung für das gesellschaftliche Miteinander zukommen lassen.

Weitere Informationen:
www.peta.de/tierqual
www.peta.de/staatsanwalt

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de